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Bd. 6, Lfg. 1 (1940) 1434 - 1436
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1435. Oktober 16.

merer witticheyt unde bekantnisse ok unsse ingesegel mede hebben gehangen laten to dessem breve. Na godes bord dusend verhundert darna in deme vifTundedruttigesten jare, am dage sunte Gallen.

l ) Aus dem Copiar II, 46 des Staatsarchivs zu Hannover p. 232.

5 Nr. 80.

Die Geschworenen und die Gemeinheit des Kirchspiels Lehe begeben sich auf sieben Jahre in den Schutz und Schirm der Stadt Bremen, wofür sie versprechen, jährlich auf St. Martinstag 20 Bremer Mark zu zahlen, die Hälfte an den Rat, die andere Hälfte an den städtischen Amtmann zu Bederkesa. 10 79. November 1435 (an deme hilleghen daghe sunte Elzeben der hilleghen vruwen) 1 ).

1 ) Nach dem Original auf Pergament im Staatsarchiv zu Hannover, Lilienthal No. 455. Das angehängte Siegel ist abgefallen. Gedruckt bei ]. Ph. Cassel, Ungedruckte Urkunden 1768, S. 263 f. Vgl. hierzu Ub. V 32, 8. Okt. (1412 ?), wo die Herzöge Erich und Johann von Sachsen-Lauenburg den Rat ersuchen, ihr Dorf Lehe bis auf weiteres in seinen Schutz zu nehmen, und Ub. V 183, 3. Juli 1421, 15 wo sich das Dorf Lehe gegen eine jährliche Zahlung von 2c Br. Mark auf 10 Jahre in den Schutz des Rates begibt.

Nr. 81.

Begleitschreiben des Aspellan Hornepenning, Freigrafen zu Middendorf, zu dem an den Rat übersandten Urteilsbrief vom 5. Juli 1435 in Sachen des Helmeke von der 20 Heyde gegen die Stadt Bremen.

143$ nach Juli j 1 ).

Minen wilgen denst to allen tiden. Ersamen leven heren unde guden vrende. Ik sende jw enen ordel breff, de gut is vor de beclageden van Bremen, de vor my be- claget weren van Helmeges wegen van der Heyde etc. So hebbe ik den beclageden

25 enen vrede werket, so vryestoles reycht is, so gij dat wal hören moghen in den ordel breve etc. Ok guden vrende so hebbe ik den procurator gegeven en Rinschen gülden unde vord den stantnoten unde de gene, de dat besegelt hebben, III gülden to wine, so dat et gekostet hevet enen ort unde IUI Rinsche güldene, dat gij my willen de senden. Wyl gij my där wat to schenken, des bedanke ik jw, went ik wiste wal

30 wene, de des gerne enen schin van my gehat hadde, woe veer dat de beclageden ge-