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Die Pest in Bremen : Epidemien und freier Handel in einer deutschen Hafenstadt 1350 - 1713 / Klaus Schwarz
Entstehung
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Zum Geleit

"In dankenswerter Weise haben Senat und Bürgerschaft eine Summe in den Staatshaushaltsplan eingestellt, von der in jährlicher Wiederkehr die hiermit erstmalig ins Leben tretenden 'Veröffentlichungen aus dem Staatsarchiv der freien Hansestadt Bremen' bestritten werden können." Mit diesen Worten eröffnete Hermann Entholt 1928 eine Reihe von Monografien zur bremischen Geschichte mit dem Ziel, u. a. dazu beizutragen, "ein klares, deutliches Bild von dem organischen Werden der Stadt Bremen, ihrer Lebensgestaltung, ihrer Bedeutung im Rahmen der deutschen Geschichte" erstehen zu lassen.

Diesem Anspruch sind Entholt sowie die späteren Herausgeber Friedrich Prüser, Karl H. Schwebel und Wilhelm Lührs in besonderem Maße gerecht ge­worden. Auch in finanziell schwierigen Zeiten haben Senat und Bürgerschaft der Reihe der Veröffentlichungen in anerkennenswerter Weise ihre Unterstüt­zung nie entzogen.

Seit 1993 hat nunmehr Adolf E. Hofmeister die Herausgabe der Veröffentli­chungen übernommen. Mit dem Erscheinen des 60. Bandes schaut das Staats­archiv mit angemessenem Stolz auf das bisher Erreichte zurück. Der neueste Band, die dritte Monografie meines Kollegen im Ruhestand Klaus Schwarz in der Reihe der Veröffentlichungen, erfüllt dabei die von Entholt formulierten und später konsequent fortgesetzten Ziele in besonderem Maße.

Am Vorabend des 50. Jahrestages der Wiederbegründung des Bundeslandes Bremen hofft das Staatsarchiv, die Reihe der wissenschaftlichen Monografien zur bremischen Geschichte auch künftig fortführen zu können. Geschichte und Tradition sind nicht wegzudenkende Bestandteile des bremischen Staats­wesens. Sie zu erhalten und weiterzuentwickeln zum Wohle der Hansestadt Bremen ist uns auch weiterhin Ziel und Verpflichtung.

Bremen, im Dezember 1996 Hartmut Müller

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