Vorwort.
Andern der Verfasser seine „Bremische Geschichte" dem Volke widmete, glaubte er einem Bedürfnisse desselben durch seine kleine Arbeit insofern begegnen zu können, als gerade die vorhandenen Chroniken wohl als Quellensammlungen zum Theil eben so ausgezeichnet sind, als denselben gerade die Eigenschaften mehr oder weniger abgehen, die ein Buch nur allein zum Volksbuche stempeln können: Kürze, übersichtliche Anordnung und volksthumliche Sprache. Ob der Verfasser so glücklich gewesen ist, diesen Anforderungen durch seine „Bremische Geschichte für das Volk" zu genügen, muß er dem wohlwollenden Urthcil des Publikums überlassen. Jedenfalls war ihm die wirklich freudige Thcilnahme, die seinem Unternehmen allseitig gewidmet worden ist, ein willkommener Beweis von Vertrauen, und giebt dieses Wohlwollen ihm Grund zu der Hoffnung, daß sein Unternehmen wenigstens als ein zeitgemäßes aufgefaßt worden ist. Der Verfasser ist allerdings kein Bremer von Geburt, doch gehört er der Stadt Bremen bereits seit Jahren durch seine amtliche Wirksamkeit, seit einem Jahre in der Eigenschaft eines Bürgers an.
Wenn überhaupt es als eine wesentliche Bedingüng für den Verfasser einer Geschichte aufgefaßt werden kann, daß derselbe dem