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Literarlsche Beschäftigung?« in dem vor« liegenden Zeilraume w..ren: Die Herausgabe der Nachrichten über die Gesellschaft, worin deren Geschichte von 1789 bis zum Ocrober 1799 enthalten ist; die mancherlei belehrenden Vvrirage über wissenschaftliche Gegenstände; die Vermehrung der Bibliothek mit unge- fähr 100 Bänden; die Bereicherung der Modcllsammlung mit einigen Modellen.
Durch cm so überraschendes als dank« bar anerkanntes Geschenk ist die Gesellschaft auch in den Besitz einer Naturalicnsamm- lung gekommen. Die Erben des für gemein» »lühtge Zwecke so unablässig thätigen, zu all- gemeinem Bcdauren verstorbnen Hrn. Dt. Wallbaum überreichten der Gesellschaft am 7ten Januar v. I. eine Schenkungsacre, wodurch sie: „die Naturaliensammlung ihres verstorbenen Vaters, als Denkmal Ihrer kindlichen Liebe, und als treues Bild Seines Gemeinsinns und stillen Wirkens, der Ge- sellschaft zum Eigenthum widmen, mit der frohen Hofnung, daß das gemeine Beste durch zweckmäßige Pflege einer der edelsten Wissenschafren in nicht geringen Grade befördert werde." Dieses Geschenk, wodurch die würdigen Geber sich zugleich selbst ein blei- bendes Denkmal in den Annalen der Gesellschaft, und in den Herzen der Mitglieder, gestiftet haben, wurde denn mit lebhaftem Danke entgegen genommen, und dabey versichert, daß die Gesellschaft es sich zur ang«