Ausgabe 
(1.7.1943) 179
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Frechh brechen! Newyor! Sekunda! Sender hecht:21 nahm die^ Angriffe aUs land. Ueber' beobachtet."

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Von Ilrieg-IioricNtor n -kW

PK., im Juni. Grau dämme bereits herauf. Der Verband , die lange Dünung und die freuen sich bereits, den Tag in Hafen verbringen zu können, denn sie nun schon die ganze Nacht Minensuchgel Hat doch der Brite da kürzlich in die?, Gebiet wieder Minen abgeworfen, die je? für die Schiffahrt geräumt werden müssen? Oede und langweilig ist diese Fahrt und Kein, der vorn am Geschütz steht und als Ausguckposten den Himmel und die Wasser­fläche absucht, flucht ein übers andere Mal vor sich hin:Verflucht, mir fallen bald die Klüsen dicht!"

Im Osten kündigt sich bereits der neue Tag an. als plötzlich von achtern der Ruf kommt: »Flugzeuge in T Grad!" Sofort schwenken alle. RohrS herum und starren dem Feind entgegen. Ein stählerner Gruß emp­fängt ihn hier weit draußen im Kanal! In wenigen Sekunden spielt sich nun alles ab, und Hein am vorderen Geschütz kann sich nicht mehr beklagen, daß ihn der Schlaf übermannen will! Ein gemischter feindlicher Verband mit über zwanzig Maschinen stürzt plötzlich aus dem Himmel auf die Boote herab und greift sie mit Bomben und Bord­waffen an. Bevor sie jedoch recht heran sind, stürzen bereits zwei Maschinen brennend in den Teich. Und dann brausen sie ganz tief über die Boote dahin. Kuddel. der Signäler auf der Brücke, meint, man könnte sie ja beinahe mit der Hand greifen!

Aus allen Rohren wird ihnen noch nach­gefeiert. Steuerbord voraus stürzt wieder eine Maschine klatschend aufs Wasser und

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Berlin, 30. Juni. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Ober­leutnant Franz Schieß, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader.

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Rom, 30. Juni. Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt bekannt:Der Hafen von Bone wurde von deutschen Luft- waffenverbändcn wirkungsvoll bombardiert. Gegen Messina und Umgebung sowie gegen die kalabrische Küste .richtete sich ein neuer Angriff. Einige Bomben wurden auch auf Porto Empedocle abgeworfen. Der Feind verlor zehn Flugzeuge. Fünf wurden von Jägern der Achsenmächte in Luftkämpfen über Comiso abgeschossen, fünf wurden von der Flak getroffen und stürzten bei Licata, Pozzallo, Tremestieri, Comiso un Lastel- vetrano ab. Bei dem im italienischen Wehr­machtbericht vom 29. Juni erwähnten An­griff auf Livorno wurden zwei, weitere vier­motorige Flugzeuge vom Feuer der Abwehr- batterien getroffen. Sie stürzten bei der In­sel Eorgona ins Meer."

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Aus dem Führerhauptqua Das Oberkommando der Wehrmacht kannt:An der Ostfront fanden keine Kalkig Handlungen von Bedeutung statt. Im Schwarzen Meer versenkten deutsche Unterseeboote zwei Schiffe mit zusammen 2000 BRT. und leichte Seestreitkräfte im Verlauf eines kurzen Nachtgefechts ein sowjetisches Kanonenboot. Die Luftwaffe vernichtete durch Bombenwurf vor Nowo- rossijsk ein feindliches Bewachungsfahr­zeug. Ein starker Verband schwerer deut-, scher Kampfflugzeuge bombardierte in der

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Deutsche U im Atlantik un^

Kämpfen gegen GeTMI rer acht Schiffe mit 49 00«^ störer und drei TransportsegiekT' terer Dampfer wurde torpediert. 2u! lauf dieses Kampfes schössen unsere Vo»ll^ fünf feindliche Bombenflugzeuge ab."

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Drahtbericht unseres Vertreters

Dr. v. T. Rom, 30. Juni. Schwerste An­klage gegen das Verhalten der britisch­amerikanischen Truppen in Aegypten erhob im Verlauf einer überaus stürmischen Sitzung im ägyptischen Parlament der Ab­geordnete Abdel Aziz el Sufani. Er legte dem Parlament eine Liste der von kriti­schen und amerikanischen Truppen in Aegyp­ten begangenen Verbrechen vor, durch die an Hand genauer Aufzeichnungen über Ort. Datum und Hergang der Verbrechen nach­gewiesen wird, daß sich die anglo-amerikani- schen Truppen in Aegypten schlimmer betra­gen, als sie es jemals in irgendeiner Kolo­nie Englands wagen dürften. Aus der vor­gelegten Liste der Verbrechen seien einige genannt:

Als in Heliopolis ein amerikanischer Un­teroffizier von einem ägyptischen Pensions­hausinhaber aufgefordert wurde, seine seit langem unbeglichene Rechnung zu bezahlen, zog der Amerikaner wortlos seine Pistole und streckte den Aegypter durch zwei Schüsse nieder. Die städtische Polizei mußte auf Grund amerikanischen Drucks den Tod des Pensions­hausinhabers als durchUnfall" erfolgt be­

richten. In Jsmalia tötete ein britischer Soldat einen sechzehnjährigen Aegypter, weil dieser den Briten angebettelt hatte. Llls die ägyptische Polizei zur Verhaftung schreiten wollte, eröffnete der britische Soldat das euer und tötete eine weitere Person. n Alexandria tötete gleichfalls ein briti­scher Soldat eine ägyptische Frau durch Pi­stolenschüsse. Einige ägyptische Soldaten konnten den Mörder stellen und ihn durch die erregte Volksmenge, die den Briten un­ter allen Umständen zu lynchen trachtete, nach der nächsten Polizeiwache bringen. In diesem Augenblick griff eine Gruppe austra­lischer Soldaten ein, die den Polizeiposten stürmten und den Mörder befreiten. In Mittelägypten taten sich amerikanische, au­stralische und neuseeländische Soldaten zu Banden zusammen, die ägyptische Dörfer plünderten. Die Zahl der Todesopfer bei diesen Raubüberfällen auf Ortschaften wurde niemals bekannt, obschon eine Untersuchung eingeleitet wurde.

Die leidenschaftlichste Anklage erhob der ägyptische Abgeordnete in der Kammer gegen die im Innern englischer und amerikanischer Kasernen in Aegypten sich abspielenden Morde an Aegyptern, die dorthin verschleppt

wurden. Nach seinen Anga dere ägyptische Arbeiter, d? bauten oder Arbeiten im mil teresse beschäftigt waren, in di?^ verschleppt und dort wegen angebl, plinlosigkeit erschossen worden.'Die Körper der Unglücklichen wurden in^ü irdischen Brunnen verborgen.

Bei dieser Darstellung, die einen Tumul? in der Kammer auslöste, unterbrach der ägyptische Wirtschaftsminister den Abgeord­neten mit dem Zuruf, daß es sich bei der letzten Anklage um Gerüchte handele, die in der ägyptischen Bevölkerung umliefen, für die es aber keine tatsächlichen Nachweise gäbe. Der Abgeordnete erwidert darauf, daß an der Tatsache derartiger Verbrechen nicht der ge­ringste Zryeifel bestehe, da er in seiner eigenen Heimatstadt zwei dieser Vorkomm­nisse nachweisen könne.

Der Abgeordnete gab schließlich bekannt, daß gegen alle Kairoer Gesetze ägyptische Staatsangehörige wider ihren Willen zum Militärdienst für England und die USA. gepreßt, wuxden. Der dieser Sitzung bei­wohnende ägyptische Justizminister Sabri Abu Alam mußte öffentlich-zugeben, daß diese Angaben auf Wahrheit beruhten.

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Verh? gewilinH ausgezeiD Alle Län-W gleichen Gesetz _

Opfer für die eur.

Ueberall wird man Frauenarbeit an Sie, einsetzen müssen. Das deres Problem. Ein Uel licher Arbeit ist für die F^

Im Rahmen des totalen L aber gezwungen, größere An?^ die Arbeitskraft unserer Frau?- als dies bisher der Fall wan . kenntnis hat fich^iunmehr Frauen strömen in Massen in die A