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Parteiamtliche Lageszeitung
Vas flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Zreien fjansestadt Bremen
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der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblatt des Beichsstatchalters in Oldenburg und Bremen
ö Nr. 295 / 19. Jahrgang
Sonnabend, 26. Oktober 1949
Linzelpreis 15 Nps.
Wieder heftige rag- und Nachtangriffe troff Negen und Nebel auf London und andere englische Stödte
Italienische slieger beteiligten ftch
14 englische slugzeuge am sreitag abgeschossen — 55. Luftsieg Mölders
V e r l i n, 25. Oktober
Die deutsche Luftwaffe führte am Freitag im Verlauf des ganzen Tages wieder heftige Angriffe in der Hauptsache auf die britische Hauptstadt und außerdem auch auf Städte in Süd- und Mittelengland durch. Kriegswichtige Ziele wie Fabriken, Hlifen und Versorgungsanlagvn wurden vor allem von leichten Kampfverbänden wiederum mit großem Erfolg bombardiert und schwer getroffen. Hierbei entwickelten sich zahlreiche Luftkämpfe, an denen auf beiden Seiten eine größere Anzahl von Flugzeugen teilnahm. Nach bisher vorliegenden Nachrichten wurden 14 britische Flugzeuge abgeschossen. Major Mölders errang bei diesen Kämpfen seinen 53. Luftsieg. Vier deutsche Flugzeuge werden vermißt.
Wehrmachtsbericht vom 25. Oktober
Berlin, 25. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Kampfflugzeuge griffen am gestrigen Tage in kurzer Folge mehrmals die britische Hauptstadt an und belegten im Süden der britischen Insel einige Hafenplätze, Industrieanlagen und Verkehrseinrichtungen wirksam mit Bomben. Bei Nacht richteten sich die Angriffe mit dem Schwerpunkt wieder auf London, wo Brände und Explosionen das weithin sichtbare Zeichen unseres Erfolges waren. Ferner erstreckten sich die Nachtangriffe auch auf Rüstungszentren und Hafenbezirke. Das Verminen der britischen Häfen wurde fortgesetzt."
Im Rahmen der von der deutschen Luftwaffe durchgeführten Kampfhandlungen gegen England starteten zum ersten Male italienische Kampfverbände von ihrer Absprungsbasis im besetzten Gebiet aus. Sie erzielten durch kühn geführte Angriffe und wohlgezielte Bombenwürfe große Erfolge gegen Hafenanlagen im Osten der britischen. Insel.
Der Feind flog bei Nacht nach Nord- und West- deutschland ein. Seine Bombenangriffe richteten sich in erster Linie gegen Hamburg, wo an einigen Stellen im Stadtgebiet und im Hafen Brände und sonstige Sachschäden verursacht wurden. Im Schutze einer geschlossenen Wolkendecke stieß der Feind mit schwachen Kräften bis zur Reichshauptstadt vor. Durch vereinzelt abgeworfene Bomben entstanden Dahlstuhlbrände und leichte Gebäudeschäden, ferner ein größerer Brand in einem Holzlager. In Berlin und Hamburg sind einige Tote und Verletzte zu beklagen. Fünf feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen. Deutsche und italienische Flugzeuge werden nicht vermißt."
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. Die ständigen deutschen Angriffe gegen England, zu denen nunmehr auch noch Aktionen gewisser Einheiten der italienischen Luftwaffe kommen, haben auch am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag wieder zu schweren Schäden gesiihrt. Der Londoner Rundfunk gibt Bombenabwürfe aus die Hauptstadt. wo Gebäude und Industrieanlagen getroffen sind, sowie auf Kent, Hampshire und Somerset zu. .Associated Pretz" ergänzt, daß auch zehn Bezirke in Schottland im Morgengrauen angegriffen sind. Brände seien in einer Stadt der MidlandS ausgMochen, Ziel der deutschen Bombenangriffe
Mölders ;um Hberftleuimmt befördert
Berlin, 25. Oktober.
Der Führer hat aus Vorschlag des Lberbesehlshabers der Lustwasse Rrichsmarschall Göring den Geschwaderkommodore Major Mölders anläßlich seines 50. Lustsieges wegen besonderer Tapferkeit und seiner Verdienste um die Schlagkraft der deutschen Jagdflieger bevorzugt zum Oberstleutnant befördert. Oberstleutnant Mölders erzielte am Freitag den 52. und 53. Luftsieg.
seien außerdem verschiedene Teile Südwestenglands gewesen. Die amerikanische Agentur weiß ferner zu berichten, daß zahlreiche Anlagen der britischen Eisenbahn stark gelitten haben. Eine Riesenbombe hat ein achtgleisiges Eisenbahnviadukt total vernichtet. Darüber hinaus sind Güterzüge und Munitionstransporte vsn Brandbomben in Flammen gesetzt. Ein Riesenkrater hat für längere Zeit sämtliche Gleise, die zu einem lebenswichtigen Industriegebiet führen, blockiert.
Auch am Freitag sind, wie der englische Nachrichtendienst meldet, sofort nach Tagesanbruch ununterbrochen Lustangrifse deutscher Fliegersormationen aus London erfolgt. In diesen Teilen Londons und auch in der Umgebung der britischen Hauptstadt seien bereits in den Morgenstunden zahlreiche Bomben gefallen.
Die Engländer haben also wiederum eine rasche Vergeltung zu spüren bekommen für die ruchlosen Angriffe auf deutsche Städte. Wieder einmal mutzten die Bewohner der -Hauptstadt und anderer Großstädte nach einem vielstündigcn nächtlichen Schutzraumansenthalt Tagesalarme in nehmen.
Es wurden Einslüge von 100 Bombern über der Küste und Vorstöße einzelner Gruppen bis über die Hauptstadt gemeldet. Bombeneinschläge werden von zahlreichen Stellen des Londoner Bereichs verzeichnet. Großes Aussehen haben in London die amtlichen deutschen und italienischen Mitteilungen, über die Beteiligung italienischer Flugzeuge an den letzten AngrifsSaktionen hervorgerusen. Bei einem Volltreffer, der ein großes Warenhaus im Londoner Geschästsviertel größtenteils zerstörte, wurden nach einem Bericht des Stockholmer „Afton- bladet" zahlreiche Personen im Keller dieses Gebäudes verschüttet. 25 Personen sollen getötet und eine sehr große Anzahl verletzt worden sein.
Der englischen Oessentlichkeit wird angesichts der unangenehmen Tatsache, daß die deutsckzen Bergeltungsslüge mich weiterhin so zahlreich sind, daß sie die ganzen Nächte über andauern, der Trost beschieden, daß man die Sommerzeit beibehalten würde. Die deutsckien Angrisse würden also auch i» Zukunft nachmittags nicht früher als 17 Uhr beginnen. Eine seit geraumer Zeit vom Londoner Lügenministerium ausgestellte Behauptung, die Nächte Londons seien „ruhiger" geworden, wird von ausländischen Blättern dadurch entlarvt, als man darauf hinweist, daß die Londoner Flak verringert worden sei und deshalb der Krach sich nicht so stark auswirke.
Die allmählich hellhöriger werdenden neutralen Berichterstatter gebdn im übrigen auch damit den Londoner Machthabern eine kalte Dusche, wenn sie aus die ruhmseligen Erklärungen Londons, die amerikanische Flngzengzusuhr würde sich im Frühjahr erst voll gegen Deutschland auswirken, erklären, daß sie der Ansicht sind, daß Deutschland dir ihm zur Verfügung stehenden Luststreitkräste noch immer nicht in ihrem vollen Umsang in die Wagschale geworfen habe.
Unerschöpfliche Neserven unserer Luftwaffe
Vie Noffftoffrage für veutschlanö völlig gelöst Her riesige vorsprung durch die autoritüre Slaatsiüffrung gesichert — verspätete krkenntniffe in kngland
Berlin, 25. Oktober.
Seit rund 10 Wochen führt die deutsche Lustwasse in ununterbrochener Folge wuchtige Hammerschläge gegen die militärischen Ziele aus den britischen Inseln. Der Rhthmus dieser Angrisse erfährt lediglich durch Witterungseinflüsse gewisse Schwankungen. Diese haben das englische Lügenmini- stcrium immer wieder dazu verführt, dem eigenen Volk und der übrigen Welt einreden zu wollen, daß sich die Kraft der deutschen Lüstwassc nunmehr erschöpft habe. Sooft auch diese wissentliche Lüge in die Welt gesetzt wurde, ebensooft wurden sie durch die Ereignisse widerlegt. Fast schon ermüdend wirken die Meldungen, die trotz aller englischen Zensnrmaß- nahmen von den neutralen Zeitungskorrespondenten in die Welt gefunkt werden, wonach die letzte Nacht oder der letzte Tag einen neuen Höhepunkt des Bombenregens gebracht hat, der das Feuer der Flakartillerie mit seinen Explosionen übertönte.
Die deutsche Führung hat in den siegreichen Fvldzügen von Polen, Norwegen. Holland Belgien und Frankreich den Beweis erbracht, daß sie die Luftwaffe als entscheidendes Kriegsmittel einzusetzen weiß. > Nachdem die deutsche Luftwaffe in den englischen And englandsreundlichen Auslandblättern bereits dreimal — in Polen, Skandinavien und im Westen — vernichtet wurde, klammern sich die verzweifelten Illusionisten an der Themse an die Hosfnttng, daß nun beim vierten Einsatz ihre Kraft erlahmen werde. Die ungeheuren Reserven der deutschen Lustwasse an Mann und Material bürgen dafür, daß die Rechnung an der Themse falsch ist. Die Nnerschöpflichkeit dieser Reserven ist in einer langjährigen Planung und Vorarbeit sowie in der Auswertung der
Erfahrungen des siegreichen Krieges begründet. All dies sind Gründe, die auf der Gegenseite wahrhaftig nicht vorliegen und auch nicht nachkonstruiert werden können.
Ueber die Menschenreserven des englischen Empire macht man sich vielfach falsche Vorstellungen. Das Mutterland zählt 45, Kanada 10, Australien-Neuseeland 7 und Südafrika 2 Millionen Weiße, insgesamt etwa 64 Millionen. Wenn auch manche Flieger aus Uebersee dienen, sind umgekehrt hochqualifizierte Kräfte des Mutterlandes für Kriegs- und Wirtschasts- zwecke in Uebersee gefesselt, zumal unser italienischer Bundesgenosse im Mittelmeer und in Afrika starke englische Kräfte bindet. Man kann daher ruhig annehmen, daß sich die Hilfskräfte der Dominien und Kolonien ausgleichen mit den Kräften, die England dafür unterhalten muß, damit sein Weltreich nicht zusammenbricht. Es stehen England also aus der Insel nur die Kräste von etwa 45 Millionen Menschen znr Verfügung gegen etwa 85 Millionen in Deutschland. Das ergibt eine reine zahlenmäßige Neberlegenheit Deutschlands von 2:1.
Darüber hinaus hat Deutschland durch die Organisation der Hitlerjugend mit ihren Fliegergruppen, durch die Lehrlingswerkstätte der Luftfahrtindustrie und d«S Reichslustfahrtmini- steriums sowie durch das NSFK. die gesamte fliegerische Bevölkerung ersaßt und seit Jahren vorgebildet. Der deutsche Nachwuchs ist somit systematisch» vorbereitet und bringt Kenntnisse mit, die den Rekruten in England oder Amerika völlig fehlen, da keines dieser Länder über ähnliche Einrichtungen verfügt und diese sich auch nicht improvisieren lassen.
(Fortsetzung auf Seit« 2)
vie Welt in höchster Spannung
Nichts Sutes für kngland - Zeit für wunfchtröume vorbei - ffavas zu den Besprechungen in Frankreich - kcho der Weltpresse
Berlin, 25. Oktober.
„Das Interesse der ganzen Welt ist auf die Zusammenkünfte Hitlers mit Franco, Petain und Lava! gerichtet", so mutz sogar der englische Nachrichtendienst am Freitag Pe durch die Initiative des Führers geschaffene einzigartige Lage kennzeichnen.
„Die ossizielle englische Ansicht ist, daß kaum etwas Gutes für England aus Adolf Hitlers diplomatischen Offensive herauskommen kann". „Natürlich finde man hier nichts Aufmunterndes in der diplomatischen Aktivität Deutschlands", so sagen in der durch die englische Zensur bedingten milden Ausdrucksweise die Londoner Vertreter der „Dagens Nhhcter" und „Stockholms Tidningen" in ihren Lageberichten, die auch sonst die englische Stimmung recht aufschlußreich widerspiegeln. London verfolgt danach die Entwicklung sehr aufmerksam. Die Zeit sei unwiderruflich dahin, wo man einen vorübergehenden Trost in Wnnschträumen und Phantasieabkommen habe suchen können. Aber die englische öffentliche Meinung habe ja bisher im Kriege ihre Fähigkeit erwiesen, beinahe jede Enttäuschung oder Niederlage zu überstehen! Auch diesmal sei das englische Publikum im ganzen genommen ruhig und voll Vertrauen zu dem Vermögen Englands, durch amerikanische Hilse die Lage in Europa aus die Dauer zu ^ .meistern!
Als ein historisches Treffen bezeichnet die französische Havas- Agentur die Zusammenkunft, die der Führer dem sranzösnchen Ttaatschei Marschall Petain gewährte. Der Havasbericht hebt besonders hervor, daß dem Marschall Petain bei der Ankunft wie bei der Abfahrt die militärische Ehrenbezeugung erwiesen wurde. Die Prcsie enthält sich jeglicher Kommentare, hebt aber in der gan,en Behandlung die Bedeutung dieser Ans- spräche zwischen Sieger und Besiegten hervor. Die erste Mel- ' düng aus Südsrankreich spreche davon, so heißt es, daß die Art. wie Marschall Petain vom Führer empfangen worden
sei, in weiten Kreisen des französischen Volkes einen tiefen Eindruck hinterlassen habe.
Nm die Bedeutung der Begegnung des Führers mit dem Caudillo zu unterstreichen, veröffentlicht die Havasagentur eine Reihe italienischer Pressestimmen. „Popolo d'Jtalia" erweise aus die Freundschaft, die Spanien seit der deutsch-italienischen Waffenhilse in ernster Stunde mit den Achsenmächten verbinde. Ferner zitiert Havas „Corriere della Sera" wonach die Begegnung ein Beweis für die Gemeinsamkeit der Ziele sei. Das Havaszitnt aus .Gazetta dei Popolo" besagt daß die Begegnung einen starken Einfluß a»i die Entwicklung der diplomatischen Lage.haben werde.
Größtes Interesse bringt die italienische Oessentlichkeit der Nachricht vom Empfang Marschall Pctains durch den Führer entgegen. Vor allem aber steht.Italien noch immer unter dem Eindruck der Begegnung zwischen dem Führer und Franco. Die Reise Adolf Hitlers, so heißt es im „Messaggero", enthüllt mit jedem Tag deutlicher ihre politische Tragweite. Das Gesetz der Dynamik, unter dem die diplomatische und militärische Tätigkeit der Achse steht, verurteilt ihr« pluto- kratischcn Feinde dazu, sich jeden Augenblick aus einige schmerzliche Ueberraschungen gefaßt machen zu müssen. Die Brenner-Politik trägt ihre Früchte und erstreckt den Wirkungskreis der jungen Völker aus den Raum vom äußersten Osten Asiens bis zum äußersten Westen Europas.
Die gleiche Auffassung läßt das Blatt „Popolo di Nvma" erkennen, wenn es die ausführlichen Berichte über die Reise des Führers auf der ersten Seite bringt und schreibt: „Die Brenner-Beschlüsse im ersten Abschnitt ihrer Ausführung, die
lebhafte politische Tätigkeit, die im Gang ist. schafft die Grundlage für die neue Organisation Europas und Asrikas." In diesem Zusammenhang würdigen die römischen Blatter insbesondere die internationale Stellung des neuen Spaniens, die im Kamps gegen die plutokratischen Mächte errungen werden müßte und deren einziges Ziel die Niedevhaltung der Habenichtse war.
In steigendem Maße steht die Hälft sä>e Oeffenttichkelt im Banne der großen politischen Aktionen, die von der Achse eingeleitet worden sind. Die letzten Lage brachten Ueherrnschnn- gen, die sich in der Presse mit größter Aufmachung widerspiegelten.
In einem Leitartikel beschäftigt sich „Politiken" mit den letzten politischen Ereignissen. Der Artikel ist offenbar geschrieben el^ noch das Zusammentreffen des Führers mit Marschall Petain im besetzten Frankreich bekanntgeworden war. Dennoch sind die sorgenden Lätze interessant genug, um angeführt zu wenden: „Während des geistigen Marsches der Geschichte in diesem Jahr hat die Erfahrung gelehrt, daß aus Gespräche des Führers später große Politische Ereignisse gefolgt sind. Es geschah nicht immer augenblicklich, aber doch so, daß in der Regel nach dem Verlaus einiger Zeit der Zusammenhang der Eespräckw und den GegebeIstzeiten erkannt werde» konnte. Wenn einmal von der Geschichte diese Periode geschriebn wird, werden es aller Wahrscheinlichkeit nach die Unterredungen Hitlers sein, die die Kilometersteine bilden, denen der Geschichtsschreiber folgt."
Die schwedische Oessentlichkeit steht ebenfalls völlig im Bann der dramatischen Ereignisse der letzten Tage. die das Bild der Zeitungen und alle Gespräche beherrschen. Welches wird der nächste Schritt sein? Das ist die Frag« in dieser Stunde, da man sich aus aller Welt neue und andere Kombinationen melden läßt und vergebens nach dem Inhalt der letzten Gespräche forscht. (Stehe auch Seite «
ZOsptMA"
Auf dem Weg zum neuen Europa
(Von vnssrsw Lsrlinsr Vsiftrotcrrl
O. 8. Berlin, 25. Oktober
Aus dem Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom Freitag erfährt die Weltöffentlichkeit, daß italienische Kampfflieger in kameradschaftlichem Einsatz zusammen mit deutschen Verbänden aus ihrem Absprung- basen im besetzten Gebiet gegen England geflogen sind. Diese gemeinsamen Stahlgrüße haben den Briten von dem Wunsch des italienischen Volkes Kenntnis gegeben, unmittelbar an der Niederringung der britischen Insel, dem Mutterland des plutokratischen Empire, beteiligt zu sein. Dieser Einsatz wirkt gerade in diesen Tagen symbolisch, da die historisch bedeutsame Reise des Führers nach dem Westen die Marschrichtung auf ein neues Europa in Gestalt schließen läßt, die von den Mächten der Achse erkämpft und von ihnen führend bestimmt wird. Die von revolutionären Bewegungen unter zwei genialen Führern und Staatsmännern erneuerten mächtigen jungen Völker haben den Kampf bis zur Entscheidung gegen den ewigen Störenfried einer stabilen europäischen Ordnung aufgenommen. Sie werden diesen Feind mit seinem außer Europa gelegenen Reich niederkämpfen, sie fechten damit zugleich einen Kampf für alle übrigen europäischen Völker gegen die räum- und rassen- fremde Unordnung der Vergangenheit durch, die Europa in immer stärkerem Maße in der Vergangenheit die Aktionsmöglichkeit nahm.
Daß der inneren Erneuerung der Leiden jungen europäischen Völker der Achse auch eine Neugestaltung der Lebensräume folgen mußte und folgen würde, die ebenso revlutionär wie der Raumgesetzlichkeit des Kontinents entsprechend und notwendig war, darüber haben die führenden Staatsmänner der Achse keinen Zweifel gelassen. Angebote an England und an Frankreich sind vor dem Kriege in aller Klarheit wiederholt gemacht worden und sie sind vom Führer nach dem Polenfeldzug und noch einmal in diesem Sommer wiederholt worden. Die Angebote und die vorgeschlagenen Wege sind zurückgewiesen worden. Der Krieg sollte zur Vernichtung des deutschen Volkes und Reichs fortgeführt werden. Die sprengende Kraft des stärksten Volkes Europas unter seinem genialsten Staatsmann und Feldherrn hat in machtvollen Schlägen alle Widerstände auf dem Kontinent beseitigt und zusammen mit dem faschistischen Italien den Neubau des europäischen Festlandes mitten im Kriege vorbereitet.
Nach der Ausscheidung aller destruktiven Kräfte im Innern und der nationalen Einigung der beiden führenden Völker ist in diesem Kriege dann im harten Kampf der Weg zu einer europäischen Konzeption geebnet worden. Die Zusammenkunft zwischen dem Führer und Franco war ein Ausdruck für die Bereitschaft Spaniens. schöpferisch mitzuarbeiten. Es hat seinen Platz an der Seite der Achse gewählt, die sich im Endkampf gegen die Gegenkräfte befindet, die destruktiv einer Gesundung Europas entgegenstanden und entgegenstehen. Auf diesem Weg zur Neuordnung aber sollen allen aufbauwil- ligen Kräften, die den Anschluß an das neue Europa wünschen, nach ihren besonderen Fähigkeiten nutzbar gemacht werden. Als einziger Gegner dieser Neuordnung ist England geblieben. Es wird das Ende finden, das es unter einer ganz der Zsrstörung und Reaktion geneigten, Führung verdient hat.
Während die Lügenpresse Britanniens auf Churchills Geheiß weiter versucht, mit Kombinationen und Verdrehungen an der wahren Bedeutung der Gespräche im Westen vorbeizureden, erkennt die Welt die geschichtliche Etappe auf dem Weg zum neuen Europa, die eine Auswirkung der Vrennergespräche des Führers und des Duce ist. England suchte die Brennermethode lächerlich zu machen; nun versucht es von neuem, diese Taktik fortzusetzen. Aber Reuter hat doch in einer Meldung nicht um die Feststellung herumgekonnt, daß das Gespräch des Führers mit Franco „die ganze Welt überrascht zu haben scheine". Es ist immer miedet so gewesen, daß die deutsche Politik wie die deutsche Strategie unter Adolf Hitler durch das Moment d^r Ueberraschung gewirkt hat. Eine Schweizer Zeitung, die diese Seite des Handelns des Führers unterstreicht, spricht von der „verblüffenden Blitzpolitik", die sich jetzt' offenbart habe. Wenn aber England seinerseits mit seiner Agitation des Bluffs von der „Schwäche" des Gegners zu faseln versucht, weil es „nur" die zermürbenden Schläge unserer Luftwaffe und die Zufuhren zur Insel immer stär-
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Heftige Vergeltungsangrisfe unternahm die deutsche Luftwaffe am Freitag auf London sowie gegen süd- und mft- telenglische Städte; 14 britische Flugzeuge wurden abgeschossen.
Italienische Kampfvcrbände griffen erstmalig Häfen im Osten der britischen Insel an.
Die italienischen Truppen entwickelten an der ägyptischen Front erneute Aktivität.
' Die Flieger des Mordbuben Churchill bombardierten wiederum Wohnviertel in der Reichshauptstadt und Hamburg.
Die Besprechungen des Führers in Frankreich haben die Welt in höchste Spannung versetzt.
Anläßlich des zehnjährigen Bestehens der NSDAP. im Gau Danzig sprach Neichsminister Dr. Goebbels in der befreiten Stadt. -
Ueber 9000 Kinder unseres Gaues wurden in diesem Jahr von der NSV. zu mehrwöchigem Erholungsaufenthalt verschickt.
Bei der zweiten Neichsstraßensammlung Wurden im Gau Weser-Ems über 900 000 Abzeichen verkauft.