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parteiamtliche Lageszeitung
Das flmtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen
der Nationalsozialisten Vremens
pmiliches verkündungsbiatt des Neichsstattl,alters in oldenburg und Vremen
Nr. 201 /10. Jahrgang
Mittwoch, 24. Juli 1940
Einzelpreis 15 Npf.
NerstotlNes England
llss smllicke Loiläoa §sgl klein 2U äes küdrors Appell
lliurchig und Lord Kalifat sollen den Kamps ^ Kaben, den sie wollen
Berlin, 23. Juli
Englands Außenminister hat am Montagabend in einer Rundfunkrede den Appell des Führers an die Vernunft ebenso hochmütig wie verantwortungslos abgelehnt. Nachdem Presse und Rundfunk während der letzten Tage bereits mit unerträglicher Arroganz zur Fortführung des Krieges gehetzt hatten, hat nunmehr das Plutokratenkabinett selbst den letzten Weg zu einer Verständigung verbaut. Das wahrhaft großzügige und von tiefstem Verantwortungsbewußtsein getragene Angebot des Führers war also umsonst. Die Schuld, die sich die Kriegshetzerclique ausgeladen hat, ist unermeßlich. Das Schicksal nimmt nun seinen Lauf.
Die Art, wie Halifax zur Rede des Führers Stellung nahm, war geradezu widerlich. Die Frivolität, mit der die letzte Entscheidung über das Schicksal Großbritanniens gestellt wurde, war mit heuchlerischen Phrasen und frommen Sprüchen verziert. Daß Lüge und Verleumdung nicht fehlten, war vorauszusehen.
So behauptete Halifax zu Beginn seiner Rundsunkanspvache, die einzigen Argumente des Führers seien „Dröhnn-gen" gewesen. Täbei weif; jedermann, der die Rebe hörte, aber das, daß sich der Führer jode« Drohung enthalten nnd lediglich die harten Folgen einer Fortsetzung des > Krieges angedeutet hat. „Infolge des Gegensatzes in den Auffassungen", so fuhr der Kriegsverbrecher fort, „bleiben wir durch Drohungen ungerührt. In jedem Teile Britanniens hsawscht ein unerschütterlicher Geist der Entschlossenheit". Genau so hoben sich einst Herr Beck und Herr Rydz-Smigly in die Brust geworfen, als sie aus dem sicheren Nnmän-ien das polnische Volk zum Aushalten ausriefen. Genau so mutig zeigte sich Herr Rehnaud, als eine Fortsetzung des Kampfes bereits sinnlos geworden war. ,
„Wir werden", meinte Halisar weiter, „den Kamps durchführen, auch wenn er uns alles tosten mag. Es hat niemand irgendwelche Zweifel darüber, daß, wenn Hitler Erfolg haben würde, dies das Ende für viele bedeuten würde, von allen denjenigen Dingen, die das Leben lobenswert machen." Hier hat der alte Heuchler in gewisser Hinsicht recht.
Denn was hat das Leben für die Plulokraten sehenswert gemacht? Die Unterdrückung so vieler anderer Völker, ihre unbarmherzige Ausbeulung nnd das blutbefleckte Zusammenraffen unerhörter Reichtümer. Diese Art von Lebensauffassung wird jetzt ein Ende haben.
Mit nicht mehr zu überbietender Heuchelei wagte Halifax die freche Behauptung: „Wir haben niemals den Krieg gewollt". Wer hat denn diesmal wie vor dem Weltkriea jahrelang zum Kampf gehetzt, wer hat jede friedliche Revision der Pariser Vorortverträge sabotiert, und wer hat diesen Krieg erklärt? Und wer besteht jetzt aus der Wetterführung des Kampfes?
„Was meinen wir nun", so geht es weiter, „wenn wir sagen, daß Ivir für die Freiheit kämpfen? Wir wünschen unser Leben leben zu können, wie wir es leben wollen. Wir wollen einen Gottesdienst und eine Verehrung von Gott, wie es uns beliebt, und diese religiöse Freiheit basiert aus gutem Gewissen.. Gewissen ist nicht- etwas, waS Sie jedem beliebigem' sonst weitergeben könen. Aber in Deutschland haben die Deutschen ihr Gewissen an Hitler übergeben, und so ist das Volk zur Maschinerie geworden, die nur die Befehle ausführt, ohne zu erwägen, ob sie recht oder unrecht sind." Das also ist die Vorstellung, die diese elende Pluto- kratenclique vom deutschen Arbeiter und Soldaten hat. Die deutschen Soldaten, stolz einem großen und innerlich einigem Volk anzugehören, werden den Engländern schon beweisen, ob sie die traurigen „gewissenlosen" Sklaven find, für die Herr Halifax sie augenscheinlich hält. Einen kleinen Vorgeschmack haben die Briten in Norwegen und Flandern schon erhalten.
Nachdem dann das alte Märchen von der deutschen Weltherrschaft ausgewärmt wird. wird nun auch Mussolini aus billigste Weise angegriffen. „Weiter im Siegen w,rd es möglicherweise Mussolini, der berauscht ist durch Triumphe über Frankreich, das er nicht bekämpft hat. erlaubt sein, die Rolle eines Herrn über das Mittclmeer zu spielen, das er nicht erobert hat."
England wirst also Italien Feigheit vor. dieses selbe England, das es während des Abessinienkrieges trotz der Unterstützung von 52 Staaten nicht wagte, obwohl man es gar zu gerne getan hätte. Italien anzugreifen. , .
Mit üblen Beleidigungen des Führers geht es anschließend weiter. „Schlechter Glaube, Grausamkeit und Verbrechen werden zum Recht durch die Tatsache, daß Hitler es ist, der
sie anordnet. Das ist die fundamentale Herausforderung des Antichrist«», die wir als Christen mit allen in unserer Macht stehenden Mitteln bekämpfen müssen. Alle Völker des britischen Reiches zusammen mit all denen, die Wahrheit, Gerech
tigkeit und Freiheit lieben, werden nie die neue Welt Hitlers annehmen."
Las ist der Prototyp des englischen Heuchlers, der Christus sagt und Baumwolle meint, der einen Kreuzzug aufzieht, um die Vorrechte und den Besitz einer kleinen Plutokratenclique zu retten. Die törichten Verunglimpfungen des Führers werden die von Halifax herbeigesehnte „Endabrechnung" nicht gerade mildern.
Am widerlichsten ist der Schluß dieses geistlosen Sermons, denn nun bemüht Herr Halifax den lieben Gott persönlich für die Interessen seiner Gruppe. „Wohin wird Gott uns führen? Sicherlich nicht aus leichtem und angenehmen Psaden. Was er aber tun wird, ist, daß er denjenigen, die demütig (Fortsetzung auf Seite 2)
kryeute starke deutsche Bombenangriffe
Zahlreiche englische kasenanlagen, slugpliihe und slakslellungen sowie krdöl-Lager in pembroke bombardiert — U-Voot schießt 1S000 VM aus Seleitzug heraus ^
Berlin, 23. Juli.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Eines unserer kleinen U-Voote hat 18 VVÜ BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes aus stark gesicherten Geleitzügen herausgeschossen und versenkt. Die Luftwaffe klärte über England und Schottland auf und griff am
22. Juli und in der Nacht zum 23. Juli mit Kampfverbänden Hafenanlagen, Flugplätze, Flak- und Scheinwerferstellungen des Feindes an. Besonders die Häfen Pembroke mit seinen Erdöllagern, Chatham, Sheerneß, Edinburgh und Aberdeen sowie Flugplätze in Gegend Portsmouth und am Bristol-Kanal wurden mit Bomben belegt. Im Kanal und an der englischen Ostküste wurden drei Handelsschiffe durch Bombentreffer beschädigt.
Feindliche Flugzeuge setzten auch in der Nacht zum
23. Juli ihre Angriffe gegen nichtmilitärische Ziele in Nord- und Westdeutschland fort. Dabei sind in einem Dorf die Kirche und einige Häuser beschädigt worden. Ein feindliches Flugzeug wurde durch Flakartillerie abgeschossen, ein deutsches Flugzeug wird vermißt. Wie
nachträglich bekannt wird, sind bei dem in der Nacht zum 21. Juli stattgefundenen Angriff auf Wilhelms- haoen zwei weitere feindliche Flugzeuge abgeschossen worden. Damit erhöht sich die Zahl der bei diesem Angriff durch Flakartillerie der Kriegsmarine abgeschossenen Flugzeuge auf sechs."
Luftangriffe in Nord- und Nstafrika
Rom, 23. Juli.
Der italienische Wehrmachtsbericht hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: „In Nordafrika sind im Gebiet von Mars«
Matruk und Sidi Varani wirkungsvolle Angriffe mittels Bomben und anderer Sprengkörper an der ägyptischen Grenze durchgeführt worden. Alle unsere Fluggzeuge sind zurückgekehrt. In Ostafrika hat unsere Luftwaffe erneut mit Erfolg Wajir mit Bomben belegt. Der Feind hat wiederholt Diredaua bombardiert, ohne Schaden anzurichten. Ein Eingeborener wurde getötet."
Staatsmänner des Siidoftens besuchen Deutschland
Berlin, 23. Juli.
Der bulgarische Ministerpräsident Filofs und der bulgarische Außenminister Koposs treffen Ende der Woche aus Einladung der Reichsregierung zu einem kurzen Besuch in Deutschland ein. Ebenfalls werden der rumänische Ministerpräsident Gigurtn und der rumänische Außenminister Ma- noilecu im Laufe der Woche zu einem kurzen Aufenthalt nach Deutschland kommen.
Der bulgarische Ministerpräsident Filoss — Ehrendoktor der Berliner Universität — hatte schon als Archäolog« einen Namen, bevor ihn der Ruf des Königs erreichte. Als Nachfolger des in Deutschland ebenfalls gut bekannten Ministerpräsidenten Kichseiwanosf übernahm Professor Filosf im Februar dieses Jahres die Führung des bulgarischen Kabinetts.
Der bulgarische Außenminister Popofs ist gleichfalls kein fremder Mann in Doutschland. Auch er Hai vor dem Welt- kmeg in Deutschland studiert und stvar in Berlin romanische Philologie. Seit dem Jahre 1914 gehört er dem Apswärtigcn Amt in Sofia an upd zwar lange-Jahre als Pressechef, später als diplomatischer Vertreter, bis er, vor einigen Monaten von seinem Belgrader - Posten zurückgerufen und znm Außenminister ernannt wurde.
Der rumänische Ministerpräsident Gigurtn befindet sich in
seinem neuen Amt erst seit wenigen Wochen. Als junger Student hatte er an der Bergakademie in Freibevg und an der Technischen Hochschule in Berlin das wissenschaftliche Leben des Reiches kennengelernt. Seit vielen Jahren-nimmt er eine führende Stellung in der rumänischen Industrie ein. 1937 wurde Gigurtn vorübergehend Jndustrieminister, im November 1939 Verkehrsminister und im Juni 1940 Außenminister, bis er kürzlich beauftragt wurde, als Ministerpräsident die notwendige politische Reorganisation in Rumänien durchzuführen.
Der rumänische Außenminister Manotlescu ist gleichfalls ursprünglich Ingenieur gewesen. Seine, politische: Laufbahn verlief recht lebhaft, wurde er doch 19-27 wegen seiner Propaganda für die Rückkehr des Prinzen und heutigen Königs Carol verhaftet, von einem Kriegsgericht aber nach aufsehenerregendem Prozeß freigesprochen. Wiederholt hat Manotlescu den rasch wechselnden rumänischen Kabinetten als Minister angehört, bis er aus dem gleichen Grunde wie Gigurtn neu in die Regierung berufen wurde. Der rumänische Außenminister ist wiederholt als volkswirtschaftlicher Schriftsteller hervorgetreten und auch in Deutschland nicht unbekannt. — Die' Besuche dieser vier Minister aus dem Südosten stehen im Zeichen der politischen Neuordnung Europas, und dokumentieren die fruchtbare Aktivität der Achse bei der Konstruktiv!: des gemeinsamen Wivtschastsraumes im europäischen Südosten. '
wir warnen vor keckenschühenkrieg
Sie englische presse fordert die Zivilbevölkerung zum Mord an deutschen Soldaten auf
Berlin. 23. Juli.
Vor kurzem mußte bereits einmal mit Nachdruck daraus hingewiesen werden, daß die gegenwärtigen, größtenteils kopflos betriebenen Vorbereitungen in England für den Krieg im eigenen Lande völkerrechtswidrig sind, da sie daraus abzielen, die englische Zivilbevölkerung zum Heckenschützen- krieg zu erziehen. Die deutlichen Warnungen, die demgegenüber von deutscher Seite ausgesprochen wurden, will man ossenbar in London unbeachtet lassen. Es liegen jetzt ckeue dokumentarische Beweise dafür vor, daß die Vorbereitung des englischen Volkes zur Bildung von bewaffneten Banden ossen- sichtlich mit Wissen und Einverständnis der britischen Regierung durchgeführt wird.
So sind beispielsweise in den Bereinigten Staaten Pressephotos eingetrossen',' die die Ausbildung von Zivilisten im Gebrauch von Schußwaffen aller Art zeigen. Eine Ausnahme zeigt Unterhausmitglicder, die im Parlamentshos in Zivil
kleidern exerzieren, und eine Newhorker Zeitung bringt eine Ausnahme aus England, auf welcher ein britischer Unteroffizier dem Sakvistan der Westminster Äbtei, Pfarrer Berlins, die richtige Gewehrhaltung beizubringen sucht. Der dazu gehörige Bildtext besagt, daß unter den letzten englischen Reserven jetzt auch die Kirche ihren Platz in den Kämpser- reihen erhalte.
Noch kennzeichnender ist der Artikel eines englischen Militärschriststellers in der weitverbreiteten Bilderzcitschrift „Picture- Post", der die Ueberschrist trägt: „Bewassnet die Bürger!" Der Artikel enthält im einzelnen Anweisungen über den Gebrauch von Waffen, das Aushcbcn von Schützengräben, den Bau von Tankfallen und Unterständen, die Bekämpfung von Tanks usw. Der Artikel schließt mit den Worten: „Eine Waffe mag eine Spitze mit Explosivstoff sein, oder auch ein Gewehr, das nur auf fünf Darb trifft. Bewahre es, damit du Gelegenheit hast, einen Deutschen zu töten. Wenn du auch nur einen triffst, dann hast du dazu beigetragen, Hitler zu schlagen." Aus zahl
reichen Photos nnd Zeichnungen, die den Text dieses Artikels illustrieren, wollen wir schließlich noch eine Zeichnung erwähnen, die zeigt, wie Frauen und Greise auf einer Straße Flaschen zerschlagen, deren Scherben als Hindernis gegen Kraftradschützen dienen sollen.
Diese traurigen Dokumente zeigen, wie weit die Geistesverwirrung in England gediehen ist. Wir wiederholen demgegenüber noch einmal unsere Warnung unter Hinweis aus das Schicksal, das den Polnischen Heckenschützen und Mordbanden nicht erspart werden konnte. Zivilpersonen, die gegen einen Soldaten der deutschen Wehrmacht zur Waffe greisen, sind nichts anderes als gemeine Mörder, wobei es gleichgültig bleibt, ob sie den Rock des Priesters tragen oder mit dem Ausweis des britischen Unterhauses ausgestattet sind. Das schlimmste Verbrechen aber begeht die britische Regierung, die diese offenen Vorbereitungen zur Bildung von Mordbanden offensichtlich nicht nur duldet, sondern aus jede nur möglich« Weis« noch fördert.
Hat
rä. Berlin, 23. Juli.
In dem Schweigen der unheimlichen Spannung, welches das Wissen der Welt um die entscheidende Schwere der letzten Tage kennzeichnete, hatte das wütende Bellen der britischen Presse kein zustimmendes Echo gefunden. Ohne Beifall hallten die Stimmen der Ablehnung in einem kalten leeren Raum wider, in dem es für den britischen Standpunkt kein stärkendes Verständnis gab. So blieb auch der rechtzeitige Einsatz der von einer planenden Regie bestellten Stimmen, wie sie aus Südafrika und Australien kamen, ohne Wirkung. Wollte man in der Welt in allen diesen Symptomen noch nicht die Vorläufer des endgültigen „Nein!" hören, so mußte schon der demonstrativ gesteigerte Einsatz von britischen und neuseeländischen sowie desertierten französischen Fliegern der Royal Air Force Anlaß zur Revision dieser Hoffnungen und zur Ueberprüfung ihrer Berechtigung geben.
Nun hat die Rede des britischen Außenministers als eines autorisierten Sprechers des vereinigten. Königreichs den letzten Illusionen den Boden entzogen. Der in der Presse der Welt gerade jetzt so oft geäußerte Gedanke, daß der in den Jahrhunderten erfolgreicher Weltpolitik bewährte politische Instinkt der Engländer auch in diesem Falle den Weg zu einer realpolitischen Einschätzung der Lage und zu entsprechendem Handeln finden würde, fand in den Tatsachen keine Parallele. Es zeigt sich mit erschreckender Klarheit, wie weit der Geist Churchills, dieIdeologie der Katastrophe, das politische Denken in England bereits durchsetzt hat.
Lord Halifax' Rede war in Form und Inhalt — englisch. Wenn jemals das Bild eines triefenden Ueberflusses frömmelnder Sprüche gerechtfertigt war, dann trifft es auf diese Rede eines Mannes zu, dessen Hang zum Predigen und Richten hier eine gefährliche Verlängerung ins Politische erfahren hat/ Für uns find diese Redensarten um so widerlicher, als sie auq dem Munde eines Mannes kommen, der einst in Indien hinreichend Gelegenheit hatte, zu arbeiten für das, wofür er heute zu kämpfen vorgibt, nämlich „bis die Freiheit für uns selbst und für die andern sichergestellt ist." „Die unbesiegbare Leidenschaft des Menschen für die Freiheit", die hier gegen das deutsche Reich mobili, siert werden soll. hat dem Lauf der-britischen Geschichte ja geradezu sein Gepräge gegeben, da sie aus dem ständigen Kampf der Unterdrückten gegen ihren britischen Herrn bestand. Wo blieb denn die edle Opposition gegen das „Evangelium des Hasses", gegen die „Politik der rohen Gewalt", die „Versklavung des menschlichen Geistes unter eine grausame Tyrannei", als die Black and Tans in Irland regierten, - um nur ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit zu nennen? Aber: „Das Fundament unseres Landes ist die christliche Lehre und der Glaube an Gott."
Lord Halifax hat den Vorschlag des Führers negiert er hat von Drohungen gesprochen, die nicht bestanden Schon vor ihm haben europäische Politiker die Worte dei Führers als Drohungen interpretiert, als er ihnen die Folgen ihres verantwortungslosen Starrsinns aufzeigte. Aber ebensowenig wie heute die.Männer um Churchill und Lord Halifax hat man damals diesen Ausblicken geglaubt. Auch die Politiker anderer Staaten — Halifaz hat sie ja fast alle um sich versammelt — haben den „Geist der Entschlossenheit" beschworen, der dann als traurige Zeugen seines fruchtlosen Wesens die Ruinen von Warschau und Rotterdam hinterließ. Auch ander» haben — längst jenseits der Grenzpfähle auf ihren Schätzen hockend — den Widerstand derer zur ersten Pflicht proklamiert, die zu wenig Geld oder zu viel Gewissen hatten, rechtzeitig über rettende Ozeane zu entkommen. Gewiß, Lord Halifax wird den Kampf weiter-, führen — „auch wenn er uns alles kosten mag". Wer aber die Opfer tragen wird, wird nicht Lord Halifax und die Schicht seiner Gesinnungsgenossen sein. Die Fluglinie über Island und Neufundland nach der Neuen Welt ist
II»MI»I»I»»III»II»»»»MIIIIIIIIIII»III»I»I»IIIIII»II»IIIII»I»»I»IIII»MII»»I»
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Lord Halifax wies in einer gehässigen und Von Verleumdungen strotzenden Rede die Friedenshand des Führers zurück. >
Die Vorbereitungen zum Hcckenschützenkrieg werden in England planmäßig fortgesetzt.
Ein wahres Terrorrcgiment übt der Englandsöldling Smuts in Südafrika auS.
Erneute starke deutsche Luftangriffe richteten sich gegen zahlreiche britische Hafenanlagcn. Flugplätze, Flakstellün- gcn und Erdöllager. , . -
Mussolini wurde als Geschenk des Führers eine Eisenbahn-Flakbatterie übergeben.
Aus Einladung der Reichsregicrung werden in dieser Woche bulgarische nnd rumänische Staatsmänner Deutschland besuchen.
Der Führer weilte in Bahreuth unter seinen Soldaten und Arbeitern. ,
Das Reichswirtschaftsministerium erließ neue Bestim» müngen über den Bezug von Arbeits- und Berufskleidung,
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