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GeMmfamer Voefchlag -er HanWSdte rmn WiederaWml -er -sutfchen SchiMrt
Der IteorganisatiansplM als Ver-an-kmgsgrnn-lage mit der Reichseegiernng
SanMe Uebereinftnmmmg
Die Staatliche Pressestelle teilt mit:
Die zwischen den drei Hansestädten geführten Besprechung in Hamburg, an welcher der Bremer ger Bürgermeister Krogmann und der zum Abschluß gebracht. Es wurde dabei zwischen der Frage der Sanierung und Reorganisation der Meister haben sich auf den gemeinsamen und Eigenarten der drei Hansestädte vollkommen deutschen Schiffahrt Rechnung trägt. Der hansische stellen zugeleitet werden und als Grundlage für die dienen. -
Schiffahrtsoerhandlungen wurden in der heutigen Bürgermeister Dr. Markert,der Hambur- Lübccker Bürgermeister Dr. Völtzer teilnahmen, den Beteiligten eine restlose Uebereinstimmung in Deutschen Schiffahrt erzielt. Die drei Bürger- Vorschlag geeinigt, welcher denLebensinteressen entspricht und welcher der gegenwärtige« Lage der Vorschlag soll unverzüglich den zuständigen Reichs- Verhandlungen mit der Reichsregierung
Deutschfeindliche Kundgebung am Llsyd-Vier in Kewvork
Wewyork, 25. Mai. Zum Empfang der sauf dem Llvyddarnpfer „Columbu s" ein- stressenden deutschen Vertreter für die Weld- saUmstellung in Chikago, Weidemann und Schneider, hatten sich am Donnerstag km Landungspier des Norddeutschen Lloyd letwalMO Kommunisten, darunter viele jFuden, ein gesunden. Die Demonstranten jführten rote Fahnen mit und brüllten aus-- igiebig: Nieder mit Hitler! Auf Ersuchen t>es deutschen Konsulats Holle die Netvyorker Polizei die beiden deutschen Vertreter mit Dolizeifchleppern von der Quarantäneftation jab und landete sie unbehelligt an der Bat- Lery. Unterdessen trieb berittene Polizei die jJuden und Kommunisten am Lloydpier auseinander, wobei es zu einem kurzen Zusammenstoß kam, bei dem Steine und Flaschen geworfen wurden und die Polizei vom Gummiknüppel Gebrauch machen mußte. 15 Demonstranten und 4 Polizisten wurden verletzt. Ueber eine Stunde dauerte es, bis die Polizei der Lage Herr wurde. In der ganzen Zeit wurden zahlreiche Fahrgäste, die mit der „Columbus" eingetroffen waren, sowie die an Land wartenden Bekannten und Verwandten, bei denen es sich sowohl um Deutsche als auch um Amerikaner handelte, belästigt. Insgesamt wurden 13 Rädelsführer verhaftet. ^
Der Mssssn-Ttandst in Amerika
Auch Omen Doung, Coolidge, Gilbert und Normern Davis belastet.
Washington, 26. Mai. Der Senatsaus- schuß zur Untersuchung -es Geschäftsgebarens der Firma I. P. Morgan L Co. gab u. a. eine vertrauliche Liste derjenigen Morgan-Kunden bekannt, die beim Ankauf von Wertpapieren bevorzugt behandelt worden sind. Die Liste enthüll u. a. den ehemaligen Schatzsekretär der Regierung, Wilfon, McAdoo, der übrigens Schwiegersohn des Präsidenten Wilfon ist, ferner des Kriegsministers der Regierung Wilfon Newton Baker, den Vater des Uoung-Plans, Omen Doung und schließlich Norman Davis. Bei den Genannten handelt es sich Lm allgemeinen um hervorragende Mitglieder der Demokratischen Partei. Morgan hat unter diese Kunden u. a. 1,25 Millionen neue Mtien der Nllegheny Co. verteilt, die darauf ihren Kurswert verdoppelten.
Die gesamte Presse der Vereinigten Staaten steht unter dem Eindruck der Enthüllungen über Morgan, die in der gesamten amerikanischen Oeffent- lichkeit ungeheures Aufsehen erregt haben. Senator Borah forderte Roosevell indirekt auf, Schatzsekre- lär Woodin sofort zu verabschieden, da das amerikanische Volk in der gegenwärtigen schwierigen Lage nur einen Frnanzminister brauchen könne, der über jeden Verdacht erhaben sei. Woodin selbst lehnte jede weitere Erklärung über die Angelegenheit unter dem Hinweis ab, daß er zurzeit der Transaktion keine öffentliche Stelle innegehabt habe.
Wird Norman Davis abberufen werben?
Washington, 26. Mai. In Kongreßkreisen herrscht wachsende Neigung, den amerikanischen Vertreter auf der Abrüstungskonferenz, Norman Davis, wegen seiner Kreditgeschäfte mit dem Bankhaus Morgan abzuberufen,
Mit dieser gemeinsamen Erklärung der drei regierenden Bürgermeister der Hansestädte ist die Frage der Reorganisation der Schiffahrt wieder um ein Beträchtliches weiter gekommen, denn es ist anzunehmen, daß sich Berlin, den gemeinsamen Vorschlägen der drei Hansestädte im großen Ganzen anschließen wird. Wie wir bereits bei der Ueberreichung des bremischen Regierungsvorfchla- ges bemerkten, war ees nicht zweifelhaft, daß die drei hansischen Regierungen, getragen von gemeinsamem nationalsozialistischem Geist, trotz aller naturgegebenen Gegensätze in ihren Grundauffassungen einig, eine für alle Hansestädte voll besrie-
Die Entwicklung in Genf bestätigt es bis jetzt am deutlichste;^ wie Hitlers große Reichstagsrede tatsächlich gewirkt hat. Wie ein reinigendes Gewitter, und zwar durch ihre maßvolle Beschränkung ebenso sehr wie durch ihre klare Sachlichkeit und Entschlossenheit. Die Wirkung in Paris war aber nicht die, die gewisse erste deutsche Meldungen aus der französischen Hauptstadt ganz irrtümlicherweise vermuten ließerr. Lmnche deutschen Berichterstatter in Paris können sich anscheinend noch immer nicht von der in Stresemann-Brüning- Zeiten beliebten Schönfärberei, von dem alten Silberstreifenschwindel, losmachen. Was da von „Anerkennung" oder „Entspannung" in Paris gefaselt wurde, trifft ganz daneben. Verwirrung im französischen Lager und Bestürzung, Las war die Wirkung. Größte und wichtigste Stellen der Kanzlerrede sind dem französischen Volk überhaupt vorenthalten worden. Dagegen begannen sofort, weil man mit Schrecken die für Frankreich ungünstige Wirkung in den anderen Ländern der Well bemerkte, neue Manöver der Herabsetzung, der Verkleinerung und der Lüge. Gewiß marschierten die „Pazifistischen" Marxisten an der Spitze. Aber wenn ihr Führer Blum erklärt: „einem heuchlerischen Hitler, einem bußfertigen und reuigen Hitler gegenüber sogar muß die französische Regierung um jeden Preis ihre alte Taktik aufrecht .-.rhalten", so muß der Ministerpräsident Daladier nicht nur äußerlich diesem E-'chwätz Rechnung tragen, weil die Marxisten ein unentbehrlicher Bestandteil seiner zerbrechlichen parlamentarischen Mehrheit sind, sondern er stimmt auch innerlich zu. Das hat er im Senat gezeigt, als er sofort bereit war, dem Antrag des chauvinistischen Generals Boura--üs stattzugeben, der erklärt Latte
digende Lösung finden würden.
Mit dieser Einheitsfront der Hansestädte tritt der Wiederaufbau der gesamten deutschen Schiff- fahrt in sein entscheidendes Stadium. Aufgabe der bremischen Regierung, Aufgabe der bremischen Schiffahrt wird es nunmehr sein, die neuen Aufgaben, die Bremen aus diesem Aufbau erwachsen werden, mit zäher Energie und altem hansischen Geist zu lösen. Die bremische Regierung hat bis heute in den bremischen Schiffahrtsfragen eine Energie und eine Entschlußfreudigkeit bewiesen, die die bremische Bevölkerung voller Vertrauen in die Zukunft sehen lassen. Kri.
„kein Gewehr und kein Sons"
darf der französischen Armee entzogen werden,
und ebenso hat der erbittertste innenpolitische Gegner Daladiers, Tardieu, sofort zugestimmt, ist also Daladier beigesprungen, als er schrieb: „Hitler wie Roosevell nehmen den Macdonald-Plan an. Das ist gerade die Gefahr für uns. Der Macdonald- Plan ^id die Roos/celt-Botschast machen Frankreich wehrlos."
Man mache sich also keine Illusionen irgendwelcher Art. Es mag vielleicht gelingen, Frankreich in die Enge zu treiben, seine Weinschuld am Mißerfolg der Abrüstungskonferenz vor aller Well festzunageln. Vielleicht? Vielleicht? Aber wenn auch, Frankreich wird dabei beharren: Keine Revision und keine Abrüstung!
Deutschland lehnt ab
Genf, 25. Mai. In leitenden Kreisen der Abrüstungskonferenz beschäftigt man sich jetzt bereits eingehend mit der Frage, in welcher Weise die Konferenz vor dem Beginn der Londoner Welt- wirtschastskonserenz zum Abschluß gebracht werden kann. Gerüchtweise verlautet, daß die Konferenz mit einer großen Entschließung vorläufig abgeschlossen und sodann auf mehrere Monate vertagt werden soll. In dieser Entschließung soll hauptsächlich die Sicherheits- und Kontrollfrage behandelt werden, jedoch wird allgemein angenommen, daß das Schlnßdvkument ausdrücklich das Verbot neuer Rüstungen für Deutschland enthalten wird. Praktische Abrüstungsmaßnahmen dürften in der Entschließung nicht enthalten sein.
Angesichts dieser sich schon jetzt abzeichnenden Entwicklung wird auf deutscher Seite ganz eindeutig festgestellt, daß die deutsche Regierung eine derartige Entschließung unter keinen Umständen anerkennen werde. Es ist schon setzt unbedingt not
wendig, offen und jeden Tag von neuem die Schuldsrage klarzustellen, falls die Kon, ferenz in zwei Wochen ergebnislos abgeschlossen wird. Es ist die französische Regierung, die jede Abrüstung sabotiert und die sogar die neuen amen, konischen Sicherheitsvorschläge als Grundlage für die Äsung der Abrüstungssrage abgelehnt hat. Auch in englischen Kreisen hegt man jetzt ernste Besorgnisse über die völlige Aussichtslosigkeit, in! der kurzen bis zur Londoner Konferenz noch zur Verfügung stehenden Frist zu praktischen Ergeb, nisten zu gelangen.
Unmögliche
AnsrissSbestnnnumgen
Genf, 25. Mai. Im Hauptausschuß der Abrüstungskonferenz kam es bei der Aussprache über die Bestimmung des Angreifers bei -einem internationalen Konflikt zu einer bewegten Aussprache zwischen dem englischen Staatssekretär Eden und der französischen Staatengruppe. Der Vertreter Englands lehnte die von Politis ausgearbeiteten außerordentlich scharf umristenen Bestimmungen über den Angreifer als untragbar ab und wies daraufhin, daß nach den Erfahrungen der letzten Jahre in einer Reihe von internationalen Konflikten diese Bestimmungen unanwendbar gewesen wären. Dagegen verlangte Titulescu im Namen der kleinen Entente, der Vertreter Polens und schließlich Politis in auffallend scharfen Erklärungen die Aufnahme der Bestimmungen des Angreifers.
Von deutscher Seile wird darauf hingewiesen, daß die vorliegenden Angreiferbestimmun- gen keineswegs als annehmbar angesehen werden können, und zweifellos auch in der rückwirken- denBeurteilungdesWelt krieges und der Kriegsschuldfrage von Bedeutung seien. Die von Politis ausgearbeiteten Angreiferb eftimun-, gen würden auch in Zukunft zu Festlegungen führen, die mit den Tatsachen in Widerspruch stehen könnten.
polnische Greuelhetze
Danziger SA. für ein Wahlkabarett.
Danzig, 25. Mai. Der Warschauer Filmoperateur Fuks (nicht: Fuchs), der am Mittwoch, wie ge- meldet, festgenommen wurde, als er in Zoppol einen Nehftlm gegen die Danziger Nationalsoziali- sten drehen wollte, sagte bei seiner Vernehmung aus, daß seine Filmaufnahmen zum Zwecke der Zusammenstellung eines „Wahlk-abaretts" erfolgt seien. Sein Auftragsgeber ist der Vorsitzende des „Verbandes zur Förderung der Danzig-polnischen Wirtschaftsbeziehungen", Dr. Moczynski, gewesen.
Der von Fnks aufgenommene Film stellt das Al- lerschlimmste dar, was man sich auf dem Gebiete der verlogenen Greuelpropaganda denken kann.
Der Zoppoier Vorfall zeigt mit aller wünschenswerten Deutlichkeit die Methoden auf, mit denen polnischersetts gearbeitet wird, um die Sicherheits-- verhältniste in Danzig als mangelhaft hinzustellen und der Polnischen Forderung nach Jnternatio- nalisierung der Danziger Polizei Nachdruck zu verleihen. Es kann gar nicht genug mit allem Nachdruck betont werden, daß in Danzig die Ruhe und Ordnung dank der bewunderungswürdigen Disziplin der gesamten Danziger Bevölkerung, vor allem der uniformierten Verbände der NSDAP^ nicht im geringsten gestört ist.
Waffenstillstand zwischen Japan und China.
London, 25. Mai. Das vorläufiger japanisch-chinesische Waffenstillstandsabkommen -wurde anr Don-, nerstag von den Oberbefehlshabern der chinesische» und japanischen Armee in Miyun unterzeichnet
VrattWe Abrüstung füllt aus
Für Deutschland aber Mstnngsverbot Frankreich glltt nicht «ach
A. K. Paris, 25. Mai.