Jahrgang 
1836
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Deine Dichter, Natur, jauchzen und weinen leicht,

Die Beglückten, wie Kinder,

Die zu zärtlich die Mutter hält.

Nach Hölderlin.

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^rühlingSlicder von JuliuS Mosen

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Der Üenj mit stillem Wehen,

Der Lenz hat über Nacht In Thälern und auf Höhen Sein Zauberschloß gemacht;

D rin muß die Sonne tausendfältig scheinen,

Die kann er gut mit allen Wesen Meinen!

Kein Blättchen darf mehr zaubern.

Das darf nun nirgends ruhn!

Wie soll ich nun in meinen jungen Tagen Die Erde und den ganzen Himmel tragen?

Ammkrngksang.

Welch ein wonniges Träumen Schwebet auf Wald und Flur! Rings in Luftigen Räumen Wirkt die milde Natur.

Wohin mit allem Keimen? .

Der Vöglein munterm Chor?

Das webt in allen Räumen Und strömt und quillt hervor.

Die Schmetterlinge mit den bunten Schwingen, Die Blümlein gar mit ihren gold'nen Ringen!

Was muß das Bächlein plaudern?

Dar hat im Thal zu thun!

Alles webet und strebet Zart zu süßem Verein;

Ach, war liebet und lebet»

Läßt mich ewig allein!

Horch! ein Dögelein singet: „Wie, wie hab' ich dich lieb!" Singet wieder, das klinget: „Wie, wie hab' ich dich lieb!"