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Erster Theil (1817)
Entstehung
Seite
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4- Reißmehl - Klumpe. Man kocht 2 Quartier Milch auf, läßt aber davon 2 Menge! zurück, woran man Pfund Neißmehl rührt, und in die kochend? Milch schüttet. Man kann auch einige Pfirsich­blätter mit durchkochen lassen: in Ermangelung dessen giebt man aber gleich Anfangs etwas Rosen-oder Pfirsichwasser dazu und etwas ge­riebene Citronenschalc. Das Reißmehl kocht wohl, bevor es gahr ist, K Stunde, unterdessen rührt man es immer, damit eS nicht Fnbrennt, und thut zuletzt 4 Loth Zucker dazu. Hernach füllt man diese Masse in vorher mit kaltem Wasser angefeuchtete Obertassen,.' die man vor dem Anrichten in eine Schüssel umstürzt. Man ißt diese Klumpe entweder zu gekochter oder ungekochter Milch, welche mit 2 Eydottcrn ab­gerührt wird. Man servirt sie mit gestoßenen Zimmt und Zucker,.darüber gestreut.

III. Gebratene Klumps (Balle), Frican- bellen.

2. Fricandellen von Kalbfleisch. Man rollt das klein gehackte Kalbfleisch mit in kaltem Wasser befeuchteten Handen, zu runden oder länglichten Klumpen ans, läßt sie