49 - -
iz. Schaumsuppe. 12 Eyerdottern, i Quart Flußwasser, i Quart weißen Wein, von z Citronen den Saft, und das abgeriebene Gelbe davon, Zucker und Kanecl, laßt man,.unter bestandigem Schlagen mit einer Ruthe, aufkochen. Dann schlagt man das Weiße von 12 Eyern zu Schaum, nimmt die Masse vom Feuer, und gießt sie unter fortwährendem Schlagen dazu. Man thut auch wohl vorher die Suppe in die Terrine, und legt den mit Zucker versüßten Eyerschaum auf der Suppe herum.
14- Wassersuppe. Man gießt auf gebranntes Mehl kochendes Wasser, thut etwas Salz und Petersilien daran, und hat dies etwas gekocht, so richtet man die Suppe an.
X. Feine Suppen zu Gastspeisen.
1. Suppe a la Reine.- Im Verhältniß der Anzahl der Personen, nimmt man Weißbrot, schneidet die Rinde ganz dünn davon ab, die Krumen davon in 4 bis 6 Stücken, thut sie in einen Topf nebst Petersilien und gelben Wurzeln, alles kreuzweis eingeschnitten, und kocht sie mit guter und kräftiger Fleischbrühe, bis das Brot ganz verkocht und die Suppe
D