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,o. Weinsuppe. Man läßt fein gestoßene kleine Zwiebacke und geschnittene Citronenschalc, nebst einigen Stücken Kaneel im Wasser sämig kochen, thut weißen Franzwein und Zucker dazu, und rührt sie mit 2 Eydottern ab. Zu dieser Suppe kann man auch an die Stelle des Weins Citronensaft nehmen, welches noch angenehmer schmeckt. Ileberhaupt darf man zu allen Weinsuppen, den' Wein nicht zu früh ansetzen, weil er sonst seine Kraft verliert.
ii. Auf eine andere Art. Man 7äßt ein Stückchen Butter in einem Topf zergehen, röstet i Löffel voll Mehl, gießt i Quartier Wein und iZ Quartier Wasser dazu mit 6 Loth Zucker, eine abgeriebene Citrone mit dem Saft und eine Messerspitze voll Zimmet daran. Wenn es zusammen siedet rührt man . Z Eydottern, gießt die Suppe langsam darauf, indem man sie beständig rührt, und richtet sie dann über klein geschnittenen Würfeln von Weißbrot, an.
IX. Verschiedene Suppen.
i. Biersuppe. Nachdem das aufs Feuer gesetzte Bier kocht, thut man geriebenes Schwarzbrot, etwas Küm-