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Erster Theil (1817)
Entstehung
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mit weichem kalten Wasser aufs Feuer. Hat man sie abgeschäumt, so thut man in das Wasser ei­nige Otteröberger Rüben, und nachdem sie ^ Stunde gekocht haben, so thut man auch die Le­ber und die Milch von den Fischen hinein. Beym vollen Kochen rührt man zu der Suppe etwas ge­branntes Mehl, und würzt sie vordem Anrichten mit etwas Muscatenblüthe.

VII. Q b st su p p e n.

i. Aevfelsuppe.

Nachdem man die Aepfel geschält, kocht man sie, rührt sie durch einen Sieb, thut Zucker, Ka­mel und Wein nebst der Schale von einer Citrone und das Uebrige in Scheiben geschnitten dazu, macht'sie mit 2 fein gestoßenen Zwicbackcn sämig und rührt sie mit 2 Eydottern ab.

Ältt' ?zM t»,-' K- ,'.! .'ys,! ZG>. s. Bickbeerensuppe (von frischen Beeren,

Heidelbeeren).

Dieselben werden abgewaschen und in weißem Wein und Wasser Z Stunde gekocht, dann rührt man sie durch ein Sieb, thut etwas fein ge­schnittene Citronenschale daran, legt in die Schüs­sel in Scheiben geschnittenes und geröstetes Weiß­brot, gießt die Beeren darüber und bestreut sie