Druckschrift 
Erster Theil (1817)
Entstehung
Seite
28
Einzelbild herunterladen
 

23

117. Krautsuppen.

i» Suppe von kurzem braunen Kohl.

Nacktem derselbe verlesen und die Strünke, abgeschält sind, so wird er fein gestoßen und mit feiner Hafergrütze in kochendes Wasser ge­than, worin man ihn 2 bis 25 Stunden kochen läßt. Ist das Fett von den Pinkeln oder Speck in einem andern Topf gekocht, so thut man es, nachdem der Kohl geschäumt hat, daran, nebst einigen- Verwurzeln (rothen Rüben) und gehack­ten Zwiebeln/

s. Anf eine andere Art.

Zu dem braunen oder kurzen Kohl, nachdem er verlesen und gewaschen, thut man etwas Bortey, Sellerie und einige Zwiebeln, und hackt sie zusammen klein; zuletzt thut man einige Hände voll Hafergrütze dazu, schüttet sodann alles in kochende Fleischbrühe,, und laßt es so lange kochen bis es gahr ist.

Z. Kerbelsuppe.

Man läßt Bouillon mit etwas gebranntem Mehl hinlänglich durchkochen, thut den fein ge­hackten Kerbel hinein, und laßt sie noch 5 Stünde kochen.