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Mörser bewahrt, und so wie die darin symmetrisch aufgehangenen Doppelhaken, Gewehre, Kürasse und andere theils alte theils neuere Waffen von denen dazu bestellten Zeugwartern, unter der Aufsicht des dichte dabey wohnenden Hauptmanns der Artillerie, blank und rein gehalten werden. Uebri- gens ftcht das Zeughau's unter der Oberaufsicht der Schottherren, deren zween aus dem hochweisen Rath und zween aus der Bürgerschaft genommen sind, welche zugleich Morgensprachs- Herren bey den Schreinern oder Tischlern sind.
b. Das Gießhaus. Z. 94.
Dieses ist ein großes- weitläufiges Gebäude i« welchem der Stadts Glocken - und Stückgießer alle Arten metallenen Geschützes auch Glocken für hiesige und auswärtige gießt. Es sind daselbst die Erfordernisse, welche dazu nöthig sind, anzutreffen, und liegt dasselbe a,fdem Walle, zwischen dem Heerden und St. Angsarii Thor. Vor diesem diente ein Zimmer d"st^ den auch denen hiesigen Artilleristen, um
daselbst