Multi-volume Work 
Geschichte der Domkirche St. Petri zu Bremen und des damit verbundenen Waisenhauses und der ehemaligen Domschule, von ihrem Ursprunge und mancherlei Schicksalen bis zum Jahre 1828 : mit zwei Abbildungen / von Heinrich Wilhelm Rotermund
Place and Date of Creation
Page
294
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 

^

Kurz- Geschickte der SchuIen^

von 1786 bis 1789. Georg Hcinr. Erhard Heeren, Cvlla- borator von 1789 bis 1794. Wilhelm Conrad Sanders, von 1794 bis 1803.

VII. Die Infimi.

David Rover, von 1642 bis 1665. Ferdinand Schwa­be, von 1666 bis 1673. Nicol- Orvietanus, von 1674 bis 1675. Casp, Schröder, von 1675 bis 1679. Anton Christian Weinmeister, 1680. Johann Friedr. Köhler, von 1680 bis 1682. Laurentius Andrea, von 1682 bis 1684. Heinr. Oldendorp, von 1685 bis 1702, wo das Infimat einging.

III. Die Dom- und die damit verbundenen Nebenschulen unter Stadt Bremischer Hoheit.

Schon im vorigen Abschnitte ist angeführt worden, daß die Domprediger Scholarchen und Ephoren des Athenäums und der lateinischen Domschule waren. Bis zur Uebergabe an die Stadt besuchten sie dieselbe von Zeit zu Zeit, prüften die Aenderungen, die von Zeit zu Zeit im Lehrplane nöthig waren, und fügten ihr vorläufiges Gutachten hinzu, wenn der Plan nach Stade geschickt wurde. Die übrigen teutschen Schulen waren dermaßen ver­theilt, daß dem Pastor Primarius die Aufsicht über die teutsche Domschule, dem zweiten Domprediger über die Schule des Wai­senhauses, dem dritten über die Schule in der Sandstraße, und dem vierten über die Armenschule, der sämmtlichen Nebenschulen in der Alt- und Neustadt, in den Vorstädten und in Hastedt ge­bührte. Jeder besuchte und visitirte seine Schulen von Zeit zu Zeit, und alle Bierteljahr noch besonders mit einem Diakonus. Bei Besetzung der Lehrstellen an der lateinischen Domschule hat­ten die Domprediger zwar keine Stimme, allein die Regierung in Stade nahm gewöhnlich auf die Vorschläge und Empfehlun­gen derselben die größte Rücksicht, zog auch dann und wann bei den Dompredigern über die zu ernennenden Subjecte nähere Er­kundigung ein. Bei Besetzung der Stelle eines Schreib - und Rechenmeisters an der teutschen Domschule, so wie der Schul­meisterstelle in der Sandstraße, wurde fast ohne Ausnahme der-