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Geschichte der Domkirche St. Petri zu Bremen und des damit verbundenen Waisenhauses und der ehemaligen Domschule, von ihrem Ursprunge und mancherlei Schicksalen bis zum Jahre 1828 : mit zwei Abbildungen / von Heinrich Wilhelm Rotermund
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Namen der bei der Dvmkirche gestandenen Stadtvögte,

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3. Alard Hüsing, von 1680 bis 1681. Brem. Gel. Lex. I. 220.

4. Hempel, Gustav, wurde zu Hüsings Nachfolger ernannt, weil er aber, nach alten Vertragen, kein Bremer Kind war, so nahm ihn der Magistrat nicht an; darüber entstand eine zehn­jährige Vacanz bis 1691; diesen Umstand benutzte der Etats­rath Besser, das von den Stadtvögten seit mehreren hundert Jahren bewohnte Palatium zu beziehen, der Stadtvogt bekam 40 Nthlr. Miethe, endlich aber die Dechaney-Curie zur Woh­nung. Brem. Gel. Lex. I. 196.

5. Joh. Friedr. Zierenberg, von 1691 bis 1736. Brem. Gel. Lex. II. 268.

6. Kannengieser, Lüder Christoph, I. U. Di-. von 1737 bis 1738. Brem. Gel. Lex. I. 234.

7. Renner, Casp. Friedrich, von 1738 bis 1772. Brem. Gel. Lex. II. 118.

8. Renner, Joh. Christoph Georg, von 1772 bis 1798. Brem. Gel. Lex. II. 121. Durch seine Vermittlung wurde die Domkirche 1774 von italienischen Künstlern neu geweißet, und die Pfeiler blaßroth angestrichen.

9. Von Spilker, Friedr. Anton Georg, von 1799 bis 1803. Brem. Gel. Lex. II. 191.

IV. Structuarii, und nach der Uebergabe Bau­herren des Doms.

Sie hatten die Verwaltung und Einnahme der Kirchengü­ter, die Ausbezahlung der Salariengelder an die Geistlichen, Ci­vil- und Baubedienten, auch den Bau der Kirche, Schule und der Bedienungshauser zu besorgen, wie solches ehemals die Ca- nonici verrichteten. Schon 1438 wurde die Curie aus dem Structurhofe zur eigentlichen Wohnung des Structuarii be­stimmt. Der letzte Erzbischöfliche Structuarius war Heinrich von Werth. In den Schwedischen Zeiten wurde es:

1. Andreas von Mandelslo, von 1651 bis 1655. Brem. Gel. Lex. II. 3.

2. Johann von Hassel, von 1654 bis 1671. Brem. Gel. Ler. I. 181.

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