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Neues bremisches Kochbuch für Haushaltungen aller Stände / von Anna Spöhring
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I. Abtheilung

Einleitung.

Reinlichkeit.

^a man von einen: jeden Menschen erwartet, so weit es seine Beschäftigung zuläßt, sich reinlich zu halten, so ist besonders bei einer Köchin die Reinlichkeit ein unbedingtes Erforderniß. Sie hat also nicht allein dahin zu sehen, an sich selbst die größte Reinlichkeit zu beobachten, sondern sie muß diese vorzugsweise auch auf die sie umgebenden Gegenstände in der Küche ausdehnen. Sie wird also nicht allein bei Zubereitung der Speisen äußerst reinlich verfahren, sondern sie wird gewiß darin einen großen Werth setzen und eine Freude daran haben, wenn an allen Küchen-Geräthschaften, so wie an allem Kochgeschirr nach dessen Gebrauch die größte Reinlichkeit zu sehen ist.

Will die Köchin ein Kochgeschirr gebrauchen, so muß sie sorgfältig untersuchen, ob sich auch Staub in demselben befindet, den sie dann mit einem reinen, trockenen Tuche auswischt, welches überhaupt jedes Mal, ehe man das Kochgeschirr gebrauchen will, geschehen muß.