Teil eines Werkes 
Theil 2 (1829) Chronik der Hansestadt Bremen
Entstehung
Seite
3
Einzelbild herunterladen
 

Dritter Abschnitt.

Won der beginnenden Herstellung der an­gestammten, in der fränkischen Periode beschränkten Freyheit Bremens, unter Otto dem Großen, bis zum Bey tritt dieser Stadt zu dem mächtigen, seit 1241 unter dem Namen der Hansa schon bestan­denen Städtebündniß. 937-1280.

^vach Unnis Tode, (dessen, für die Kirchengeschichte des Nordens gewiß nicht unwichtige, von seinem Be­gleiter, dem corveyischen Mönch Sigebert in Prosa und in Wersen hinterlassene Lebensbeschreibung, leider nicht auf uns gekommen ist,) bestieg im Jahre 936, der junge, schöne, fromme und vornehme Adaldag den bischöflichen Stuhl. Er war nicht, wie seine bis­herigen Vorgänger, ein Mönch aus den Cellen des Klosters Corvey, sondern ein Domherr aus dem Stifte Hildesheim, woher ihn Otto der Große, welcher nach seines Vaters Heinrich I. Tode, von 936 bis 973 regierte, auf Anrathen seiner Mutter Mathilde