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Des ruhmwürdigen und verdienstvollen Lebens, und nunmehro erfolgten seligen Absterbensbi
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Hochedlen, Vesten, Großachtbaren und Hochweisen Herrn, HERRN
Daniel Seitfel,
Hochverdienten ältesten Herrn des Naths dieser Kaiserl. Freien Reichsstadt Bremen, hochangesehenen Bauherrn der Gemeine zu St. Ansgarii, und weitberühmten Kauf und Handelsherin;
welcher
im Jahr 1685. den 14. Julius das Licht der Welt erblikket,
und
1759. d. 11. Decemb. die Zeit mit der seligen Ewigkeit verwechselt hat, nachdem Er sein Alter gebracht
dro auf 74. Jahre, 4. Monate und 27. Tage.
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Es ist dieser in Gott sanft und selig entschlafene åttefte Here
des Raths, allhier von chrifilichen und tugendhaften Eltern aus einem angesehenen Geschlechte geboren. Sein Herr Bater war der weiland Wohl Edle, Groß achtbare und Wohlffirnehme Herr Andreae Weitfel, weit berühmter Kauf und Handets Herr, auch wohlverdienter Schotthere und Bauherr der Kirche zu S. Ansgarii, welcher zu Cothen im Jahr 1656, am 14 Febr. feinen Geburts Ort; dahier seinen Verbleib; und zu Amsterdam, woselbst Er die Pilgrim schaft dieses Lebens am 10. Mart. 1721. beschlossen, seine Ruhestädte gefunden hat.
Seine Frau Mutter war die Groß Ehr und Tugendreiche Frau Anna Poften, geboren 1661. am ersten Sept. und gestorben 1727. den 25. Febr.
Der Großvater väterlicher Seite ist gewesen Herr Daniel Weitfel, ge bürtig aus der Sächsischen Stadt Freyberg, welcher aber in vorgedachtem Co then sich häuslich niedergelassen, und daselbst als ein wackerer und angesehener Kaufmann in besonderer Ehre und Achtung gestanden.
Die Großmutter aber Frau Margareta Eirrauchen, aus der Stadt Magdeburg gebürtig, deren Eltern ben den jämmerlichen Drangsaalen und end licher Zerstörung dieser Stadt fast alle ihre Haabe und Güter haben einbussen mussen.
Mütterlicher Seite war der Großvater Herr Hermann Post, gleich fals berühmter Handelsherr hiefelbft.
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Die Großmutter aber Frau Margareta Borchers.
aln Unser wohlfefiger Herr des Raths war die großeste Freude seiner geliebte sten Eltern, die einzige Pflanze ihres sonst beglückten und gefegnetenChestandes, an welcher angeborne Borzuge natürlicher Schönheiten und Gaben sich mit fru hen Jahren anfingen zu entwickeln. Sie hielten dem zufolge um destomehr ih rer Obliegenheitgemäß zu seyn, für deffen glückliche Erziehung die genaueste Für forge zu nehmen Sie bemerkten fein munteres Genie. Er erfüllete nicht nur ihre Wünsche; Er kam manchmal ihren Absichten zuvor, und erleichterte die Mühe ihrer Erziehung. Sie wiedmeten Ihn daher der Gelehrsamkeit, schick ter: Ihn in die hiesige öffentliche lateinische Schule, spareten auch keine Reben mittel, und gaben Ihn den besten Leuten unter Händen, damit durch die daheim vorgenommene Unterweisungen nicht weniger der Fleiß der öffentlichen Lehrer unterstüßet, als sein eigener Trieb angereizet wurde. So durchging Er mit algemeinem Beifall die untern bis zu der obersten Classe. Sein so liebreicher als vernünftiger Vater nahm Jhn im Jahr 1701.mit Sich nach Holland, und brach te Ihn auf das Anrahten gelehrter Manner nach Munchendamm zudem Rector Muhrkerken. Nach Berlauf eines Jahres aber, als Er so weit geübet worden, daß Er des hochberühmten Lehrers der Beredsamkeit, Petrus Francius Unter weisungen beywohnen könnte, ging Et wieder auf Amsterdam zureck, allwo Er ohnehin der besonderen Aufsicht und Anführung des Herrn Profeffors Suren hufen
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