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Das höchstlöblich geführte Leben und zum grossen Leidwesen dieser ganzen Stadt schnell erfolgte, doch selige Absterben des weiland ... Herrn Christiani Schönen, hochfürtreflichen JCti, der Kaiserl. freyen Reichs-Stadt Bremen höchstverdienten ältesten und jeziger Zeit präsidirenden Herrn Bürgermeisters, ..., Provisoris zu St. Remberti, u. w. / Henr. Heisen, Eloq. & Poës. Prof. Publ. Ord. Biblioth. & Paedagogiarcha
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CHRISTINA ANUS SCHOE ாம்.. on­BEREN Vir isfimi& Collis forum, viress Decembr. A. 1752.

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Das höchstlöblich geführte Leben

und zum groffen Leidwesen dieser ganzen Stadt schnell erfolgte, doch selige Absterben

des weiland

Hochedelgebornen, Besten, Hochachtbaren, Hochweisen, und Hochgelahrten Herrn,

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Herrn Christiani Schönen,

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hochfürtreflichen JCti, der Kaiserl. Freyen Reichs- Stadt Bremen höchfiverdienten áltesten und je ziger Zeit präsidirenden Herrn Bürgermeisters, Vifitatoris der Kirchen auf dem Lande, Proviforis zu St. Remberti, u. w.

er wohlfelige Herr Burgermeister hat am 31ten Mart. 1684 das Licht dieser Welt allhier in Bremen erblicket; und ist aus einem Geschlechte entsproffen, deffen grosse Berdienste, so wie feine eigene, bey der Nachwelt in unvergessenem Andenken bleiben werden. Der Herr Vater ist gewesen T. T. Herr German Schöne, beyder Rechten wohlgewürdigter Doctor, hochverdienter Herr des Raths und Bauherr der Kirche zuu.. Fr. Die Frau Mutter ist gewesen T. T. Frau Wommelia armes.

Väterlicher Seite war der Großvater TT. Herr Chriftian Schone, U.J.D. chedem 20. Jahrlang weitberühmter Lehrer der Rechte bey hiesiger hohen Schule, und nachhin biß in dessen gotes Jahr hochverdienter, zulegt ältester Herr des Raths, welcher, da er feine Jahre und Kräfte zum Dienst des Nebenmenschen beynabe ein halbes Seculum unermüdet verwand, die Erlassung seines Amts auf sein Ansuchen erhalten, und das Vergnügen erlebet hat, seinen Sohn an feiner Stelle zum würdigen Nachfolger erwehlet zu sehen.

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Die Großmutter war T. T. Frau Anna Pirens, eine Tochter T. T. Herrn Francisci Pirens, fürtreflichen JCti und hochverdienten Bürgermeisters hiefelbst, und Frau Margarcea von Rheden.

Der Uebergroßvater T. T. Herr Hermann Schöne, fürtreflicher JCrus und wohlverdien ter Herr des Raths.

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Die Uebergroßmutter TT Frau Cunigunda Stedings, eine Tochter T. THerrn Chris ftiani Stedings, fürtreflichen Rechtsgelehrten und Bürgermeisters dieser Stadt; und T. T Frau Cunigunda von Borckum.

Der Eltervater T. T. Albert Schöne, fürnehmer Kauf- und Handelsman, auch des lob lichen Collegir derer Elterleute hieselbst Mitglied miss scho STE Die Eltermutter T. T. Frau Adelheit Speckhanen.

Mütterlicher Seite war der Großvater T. THerr Johannes armes, fürtreflicher JCrus und dieser Stadt ältester Bürgermeister, auch Visitator der Kirchen auf dem Lande.

Die Großmutter T. T. Frau Metra von Aschen, eine Tochter Herrn Henrich von Aschen, wohlverdienten Raths Herrn dieser Stadt, und Frau Wommelia uncken. Der Uebergroßvater T. T. Herr Michael Harmes, der Arzeneygelahrtheit Doctor, und wohlverdienter Physicus dieser Stadt.

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Die Uebergroßmutter T. T. Frau Anna Teemarus, eine Tochter T. T. Herrn Johan nes Tesmarus, der Beredsamkeit, Geschichte und Griechischen Sprache, bey hiesiger hohen Schule berühmten Lehrers, und Frau Gertrud Chytraeus.

Der Eltervater Herr enrich armes, der Argency Practicus.

Die Eltermutter Frau Adelheit Belhafen, welche aus dem alten Geschlechte derer Sege baben entsprossen.

Von oben wohlgemeldeten seinen Eltern ist der feligverstorbene Herr Bürgermeister auf das forge fältigste erzogen, und von früher Jugend an zu allen christlichen Tugenden fleißig angeführet. Sein fähiger Verstand verursachte, daß er frühzeitig in die Lateinische Schule gesandt, und nach vollen deten Classen A. 1700. im Monat April unter die Mitbürger der hiesigen hohen Schule aufgenom men wurde. Er legte sich mit unermüdeten Fleiß auf die Geschichte, die Weltweisheit, die Kent niß derer Alterthümer, und überhaupt auf die schöne und andere Wissenschaften, welche zu rechte fchaffener Erlernung einer gründlichen Rechts- Gelahrtheit den Weg bahnen. Er genosse darinnen des Unterrichts derer damaligen berühmten Lehrer folcher Wissenschaften bey hiesiger hohen Schus le, der Herren Sagittarii, Tabingii und Schweling.

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Von dem glücklichen Fortgang in diesen vorbereitenden Wissenschaften legte Er 1702. den 12ten May durch eine öffentliche Lob- und Trauer- Rede auf den weltbekanten Erhalter der Glaus bens- Lehre und der Großbritannischen Freiheit, Wilhelm den Dritten, eine mit dem Beyfall aller Kenner begleitete Probe ab. Er wandte sich hiernechst mit gleichem Eifer und Fleiß zu der Rechtsgelahrtheit, unter der geschickten Anführung derer damals unsere hohe Schule zierenden Rechts- Lehrer, vorgedachten Hrn. Dr. Joh. Eberh. Schwelings, Hrn. Dr. Meiers, und Hen. Dris Wilhelm Hüpeden. Um nun diese allhier nicht sowohl angefangene, als vielmehr bereits gründlich erternete Wissenschaften sich in einem noch erhabenern Grad bekannt zu machen, ver ließ er Ao. 1703. fein Vaterland, und besuchte in solcher 2lbsicht die damals berühmteste aus­wärtige hohe Schulen. Er hörte anfänglich zu Rinteln die Herren Zoll und Kästner; darauf zu Halle die grossen Lehrer Stryk, Thomasius und Bodinus, welche Ihn auch eines vertraulichen Umgangs vorzüglich würdigten. Nach vollendeten Academischen Jahren gieng Er nach Berlin, Er genoß daselbst die hohe Zuneigung seines ehemaligen academischen geneigten Freundes, und nachherigen grossen Gönners, des berühmten Königl. Preußischen Staats- Ministers von Prinz, und fand daselbst die erwünschte Gelegenheit, nicht nur die Staats- Wissenschaft zu erlernen, son dern auch die Prarin der Rechtsgelartheit zu üben. Nachdem Er sich allhier eine geraume Zeit aufgehalten, und diese seine zwiefache Absicht glücklich erreicht, hat Er seine Reisen durch Teutschland fortgesetzt, die vornehmste Höfe und Städte besucht, und sich endlich die wolverdien te Doctor- Würde nach vorabgehaltener Differt. Inaug. de dote Perfonarum Illuftrium auf Der weitberühmten Universitát Duisburg den 9ten Mart. 1707. beylegen lassen. Um aber feine schone Wissenschaften desto nusharer zu machen, reifete Er von dannen in die Desterreichischen und Vereinigten Niederlanden, da Er die berühmteste Städte und grösseste merkwürdigkeiten bes felyen, auch mit vielen fürnehmen Herren sich in Bekandschaft gefehet hat; wornáchst Er zur größ festen Freude feiner Angehörigen gegen das Ende besagten Jahres in sein Vaterland glücklich zurück gekommen ist.

Seinen Haus- Stand betreffend, so hat derfelbe Ao. 1708. Den 21ten Auguſt mit T. T Jungfer Gebecka Korpers, einer Tochter T. T. Herrn Otto Zoepers, beyder Rechten Doctoris und hochverdienten Herren des Raths allhier, und Fran Metta von Cappeln fid) in den Stand der heiligen Ehe begeben; welche höchftvergnügte Ebe von dem Allerhöchsten mit 9. Kindern gesegnet worden; davon Fünfe, nemlich eine Tochter kurz nach der Geburt, drey Söhne 3143H

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