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J. U. D. dieser Kaiserlichen freyen Reichsstadt Bremen hochverdienten Syndiei Primarii, und Direktors der Canzeley.
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s ist dieser sefig verstorbene, vortrefliche Rechtsgelehrter in den Hamm, einer der vornehmsten Städte in Westphaien, im Jahre 1685. am 3ten des Herbstmonats geboren.
Sein Herr Vater war der weil. hochedle und wolvornehme Herr Christian Otto, weitberühmter Kauf- und Handelsmann daselbst.
Die Frau Mutter die hochedle, viel ehr- und tugendreiche Matron, Frau Maria Sophia von Schmachtenberg.
Diese gottselige und mit vielen Kindern gesegnete Eltern liessen es au nichts ermangeln, was zur glüklichen Auferziehung ihres geliebten Sohns dienlich seyn könnte. Auf dem blühenden Gymnasio dafelbst ward Er in dem Christenthum, den Sprachen, ersten Gründen der Weltweisheit und Rechtsgelehrtheit fleißig unterwiesen. Wie Er dann bereits daselbst unter dem bes rühmten Herrn Professor Neuhaus eine Differtation de Homine gehalten. In dem Ans fange dieses Jahrhunderts aber ward Er auf das hiesige illuftre Gymnafium geschikket, allwo Er drei Jahre lang des Unterrichts der damaligen hochberühmten Herren Professoren mit allent Fleisse und erwünschtem Nußen sich bedienet, wie auch in der Prari zu üben Gelegenheit gehabt. Hierauf fügete es sich, daß der Freyherr von und zu Bodelschwing und der Herr von Diepens brock von Buldern seine Gesellschaft und seinen Unterricht begehreten, mit welcyen Er anfäng lich zu Steinfurth, hernach aber auf der berühmten Universität Halle ganzer drey Jahre fich aufgehalten, und am letzteren Orte die dero Zeit grossen Männer, HHrn. Thomasius, Lude wig, Böhmer und Gundling nicht nur gehöret, sondern auch deren besondere Geneigtheit Fich erworben, und vertraulichen Umgang mit ihnen zu pflegen die Ehre gehabt hat. Wie Er noch daselbst die Collegia frequentirte, ward er von des höchstfel. Königs von Preussen Majestát im Jahre 1714. in die Stelle des verstorbenen Herrn Professors Crellii als Professor Juris Ordinarius nach Duisburg beruffen, und noch in denselben Jahre trat Er diese Profeßion an mit einer solennen Nede: De Stoica Vet. JCtorum Philofophia; nachdem Er daselbst vorhero von dem Herrn Professor Summermann zum Doctor beider Rechten creiret wors De.1.
So wie Er mun bereits in Steinfurth und Halle durch verschiedene gelahrte Schriften sich berumt gemachet; so hat Er auch insonderheit zu Duisburg feinen Papinianum zum ersten male herausgegeben, und de Nuptiis confobrinorum u. f. w. verschiedene. Difputationen an das Licht gestellet; wie nicht weniger das Jus publ. privatum und Prudentiam Civilem mit grossem Nuzen gelehret.
29: Bon dieser hohen Schule ist Er zur zweienmalen nach Harderwyck berufen worden, wel ches Er aus bewegenden Ursachen beidemale abzulehnen für gut befu den.
Wie indeffen die Hrn Curatores der Akademie zu Utrecht im Jahr 1720. Die Profeflio nem Juris publici& privati ihm angetragen, hat Er sich bewegen lassen diesem Rus fe Folge zu leisten, und darauf der ihm anvertrauten Station zu seinem unsterblichen Nach rubym bis ins Jaly 1739, vorgeftanden.
Man übergehet vorjezzo der Kürze halber die verschiedene Bocationes und Sondirungen, die ihm wärender Zeit nach anderen berühmten Universitäten, als Franckfurt an der Oder, Halle, Marburg und Göttingen begegnet sind, Ungeachtet derselben aber war ihm sein U- trecht viel zu lieb, und die Gunst des Magistrats daselbst wehrter, als daß Er sich zu einer sol chen Beränderung entschliessen kommer. Und in diesem Stück hat Er eine Probe seiner Danks
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