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HochEdlen, Vesten, Großachtbaren, Hochgelahrten und Hechweisen Herrn,
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Beider Rechten wolgewürdigten Doctor, und dieser Kaiserl. freien Reichs- Stadt Bremen Hochverdienten ältesten Rahts- Herrn,
bei Dessen seligem Absterben
errichtet ist.
er nunmehr felige Herr ist aus einem hochansehnlichen und sehr verdienten Geschlechte allhier in Bremen im Jahr 1678. den 27. Julius gebohren.
Der Herr Vater desselben war der weil. Hochedle, Veste, Großachtbare und Hochs weise Herr Diderich Düsing, berühmter Kauf- und Handels- Herr, auch wolgewürdigtes Mits glied eines Hochweisen Rahts dieser Stadt.
Die Fr. Mutter war die weil. hochedle, hoch- ehr- und tugendreiche Frau, Fr.Catharina Ropers. Der Großvater väterlicher Seite war T. T. Herr Gerhard Düsing, gleichfalls vorneh mer Kaufmann und dieser Stadt wolverdienter Rahtsverwandter.
Die Großmutter T. T. Fr. Elisabeth Iffelburgs, TT. Herrn Doct.& Profefforis Theol. und Primarii zul.& Fenrici Iffelburgs( eines sehr verdienten und durch seine Versen dung zu der Dordrechtischen Synode berühmten Theologi) und Fr. Lucia Stúnings ehel. Tochter. Der Uebergroßvater TT. Diderich Düfing, fürnehmer Kaufmann hiefelbst.
-Die Uebergroßmutter T. T. Gess von Lme.
Mütterlicher Seite war der Großvater T. T. Herr Dethard Roper, fürnehmer Kaufund Handelsmann, erst des Collegii der Elterleute, nachgehends aber eines Hochedlen und Hocheisen Sabts hieselbst ansehnliches Mitglied.
Die Großmutter T T Fr. Anna Baken, TT. Herrn Vaßmer Bake, vornehs men Kaufmanns und Nahtsverwandten allhier, und Fr. Adelbeit Meters, eheliche Tochter. Der Uebergroßvater T. T. Herr Otto Roper, gleichfalls berühmter Handelsmann, TT. und würdiger Rahtsherr dieser Stadt.
Die Uebergroßmutter T. T. Frau Catharina von Effen.
909Nachdem der seligverstorbene Herr Doktor von obwolbemeldten seinen vornehmen und fügend liebenden Eltern, zu einer ungelyeuchelten Gottesfurcht, und allen seiner Geburt und Stande ges ziemenden Tugenden und Wissenschaften getreulich angeführet; auch die hiesige Lateinische Schu le rühmlich durchgegangen, so ist er im Jahre 1695. aus derfelben ad lectiones publicas befördert, und hat sich ferner an hiesigem Gymnafio illuftri unter der Anführung der damals ligen berühmten Professoren, Herren Sagittarii, Tabingii, Tilingii, Alberri Meier, J. Eberh. Schwelingii, in den schönen Wissenschaften, Beredsamkeit und Weltweisheit, wie auch unter festeren, und Hrn. Joh. von Rheden in der Rechtsgelahrheit, und in Mathematicis unter Beistand des Architecti Herm. Bruggemann, eifrig geüber. Von welchem seinen Fleiffe, und einer frühzeitigen Aufmerksamkeit auf die Quellen des Wolstandes im gemeinen Wesen er eine rühmliche Probe gegeben durch eine öffentlich im Jahre 1697. gehaltene Lateinische Rede de natura balænarum& earum captura; und sich nachhero im Stande gefunden, durch Besuchung frembder Derter, fürnemlich der berühmtesten hohen Schulen, seine Wissenschaften zum Dien ste des gemeinen Wesens weiter auszubreiten. Es verfügte sich Derselbe daber, nachdem Er sich einige Zeit noch zu Cassel aufgehalten, zuerst nach Marburg, wo Er sich des Unterrichts der bes rühmten Rechtsgelehrten, Herren Zaunschliffer und Kleinschmidt zu seinem Vortheile bediente; von dort aber ferner nach Utrecht, wo Er den Herrn Gravius in Humanioribus, und in Jure die Herren van Meyden und van Eck, zulezt aber noch nach Franckfurt an der Oder, wo er die Herren Henricum Coccejum und Marcum Rhode fürnemlich zu seinen Lehrern und Vorgängern erwählte; und an diesen lezteren Orte, nach rühmlich gehaltener Inaugural Difputation, de vero rerum pretio im Jahr 1701.d. 24. Junii die Ehre eines Doctoris beider Rechten wür digst erhielte. Nachdem Er also seine Studia auf diese Art mit Ruhm beschlossen hatte, und sich mit den Merckwürdigkeiten der vornehmsten Oerter und Staaten, besonders des deutschen Reichs, noch mehr bekandt zu machen suchte, so begab sich Derselbe ferner auf Reisen, in der Absicht, nicht nur Deutschland, sondern auch andere Länder, besonders Frankreich, zu befehen; welches fegtere aber durch den damals eingefallenen Succeßions- Krieg unterbrochen wurde. Er entschlosse sich das her, so viel sorgfältiger die vornehmsten Chur- und Fürstlichen Höfe in Deutschland, wie auch des sen Universitäten zu besuchen; und hielte sich, um die Verfassung des Kaiserl. Hofes, des Reichstas ges, und der höchsten Reichsgerichte desto genauer kennen zu lernen, vornemlich in Wien, Regens spurg und Weglar einige Zeit auf, allwo Er sich die Ehre erwarb, der Bekandtschaft vieler vore nehmen Minister, und einer besonders günstigen Aufnahme und freien Zutrits bei denselben gewür diget zu werden. Nachhero sezte er diese seine Reise noch durch Ungarn und Böhmen fort, und ges langte endlich in dem folgenden Jahre in seine Baterstadt glücklich wiederum an, in der Absicht seine erworbene Wissenschaften und Geschicklichkeiten zum Dienste dieses seines Vaterlandes anzuwenden. Wie Er also dieses zum Behuf der Rechte, denen er sich gewiedmet hatte, zu bewerkstelligen trachtete, und sich durch die Advocatur verschiedene Jahre seinen Mitbürgern und dem gemeinen Wes sen núßlich zu machen suchte; also würde auch der Hausstand des wolseligen Herren noch in dem felben 1702. Jahre den 19. Decemb. in eine festere Verfassung gefeßet, indem derselbe sich mit der damals woledlen, vielehr- und tugendreichen Jungfer, Jungfer Adelheid von dem Busch, einer Tochter des woledlen, vesten, hochgelahrten und hocherfahrnen Herrn enrich von dem Busch, berühmten Doctoris Mediciná und Practici, wie auch wolverdienten Physici hieselbst; und der gleichfalls woledlen, vielehr- und tugendreichen Frau Metta Ropers, in den Stand der Ehe begab. Welche Verbindung durch des Höchsten Güte eine geraume Zeit, nemlich bis zu dem 1745. Den 19. Junius erfolgten Tode der sel. Fr. Doctorin, glücklich und zu beiderseitigen Vergni gen fortgedauert, und mit einem zahlreichen Geschlechte von 12. Kindern, auch mehreren Kindes Kindern gesegnet worden. Es sind diefelbe
1) Didericus, so in der ersten Kindheit verstorben.
2) T. T. Herr Didericus Düsing, J. V. D. berühmter Advocatus und an hiesigem III. Gymnafio Juris& Hiftoriarum Profeffor P. O. Facultatisque Juridica Senior: aus dessen mit T. T. Jungfer Engelina post, T.T. Herrn Germanni post J.U. D. und dieser Stadt hochverdienten Archivarii Senioris, áltesten Jungfer Tochter,