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Das letzte wolverdiente Trauer- und Ehren-Mahl, welches Dem weiland ... Herrn Johannes Rhode, Beyder Rechten wolgewürdigten Doctor ... Bey Dessen seligem Absterben errichtet ist / [Henr. Heisen]
Entstehung
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Johannes Rhode

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Beyder Rechten wolgewürdigten Doctor, und dieser Kayserl. freyen Reichs: Stadt Bremen Hochverdienten Rathsverwandten, auch hochansehnlichen Bauherrn bey hiesiger löblichen Gemeined aft andardem domo zu U. L. Frauen/ du dolde dom dogomado no IT Dessen seligem Absterbend com

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errichtet ist.

s ist der sel. verstorbene Herr allhier in Bremen im Jahr 1678. den 6ten Octob. von ansehnlichen und fürnehmen Eltern gebohren.

Der Vater war der weiland Hochwol Edle, Beste, Großachtbare, und Hoch gelahrte Herr, Herr Bernhardus Rhode, beyder Rechten welgewürdigter Do­# 00ctor und Rathsverwandter dieser Stadt.

Die Mutter die Hochwol Edle, Groß Ehr und Tugendreiche Frau, Fr.Tibetha am Ende. Väterlicher Seite war der Großvater TT. Johann Rhode, vornehmer Stauff und Handelsmann hieselbst.

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Die Großmutter Frau Margareta Speckhanen, eine Tochter Herrn Bernhard Speckhanen, Patricii allhier und Frau Jlfabe Nettelftrucks; dessen Vater Schött Herv.21 Bernhard Speckhan, mit Hr. Bernhard Scharbarn, und Frau Anna von Borken 2.43 Tochter, Gesche Scharbarn, in der Ehe geleber.

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Der Ueber Großvater ist gewesen TT. Georg Rhode, vornehmer Kauff und Handels mann hieselbst, aler

Die Ueber Großmutter Frau Anna Barnefirs, eine Tochter TT. Herren Jobann 9.18.19 Barnefür, Erbfaffen bey Osnabruck und Obristen zu Fusse unter dem Kayser Carolo V. und Frau Fenneke von Kniphausen.

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Der Groß Eltervater ist gewesen Herr Johann Rhode, ein wolbegüterter Mann Brechteldshausen in der Grafschafft Ravensberg, welcher der Religion halber antero gekom men, und in einem hohen Alter von 108. Jahren allhier gestorben.

Der Großvater von der Mutter ist gewesen TT. Herr Arnoldus am Ende, Comes Palatinus Cæf. Medicina D. und dieser Stadt Phyficus.

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Die Großmutter Frau Anna Speckhanen, eine Tochter TT. Herrn Otto Specka 2, 14.15 banen, Rathsverwandten dieser Stadt, und Fr. Adelheid Schnedermanns, TT. Her: 30. ren Christian Schnedermanns Tochter, dessen Vater obbemeldter Schottherr Bernhard. 29. Speckhan, die Mutter aber eine von Duringen gewesen. and midis mug misdi

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Der Leber Großvater TT. Herr Valentinus am Ende, Med. Doct. welcher von der/ Universität Leipzig, da er als Profeffor und Churfürstl. Leib Medicus gestanden, zum hie figen Phyficat von E.H.W. Rath anhero beruffen.

Die Ueber Großmutter Frau Tibeta Havemanns, eine Tochter TT. Eltermann Ar/ 3.17.15 nold Havemanns und Fr. Gebecca Wachmanns.

Von diesen fürnehmen und bey der Welt ihrem Stande nach wolverdienten Vorfahren nun ist der wolses lige Herr Doctor entsproffen/ und nachdem Er seinen Vater in seiner zarten Kindheit verlohren, hat dessen Frau Mutter desto grössere Sorgfalt für seine Erziehung getragen, und Ihn frühe in hiesige Lateinische Schule ges schicket, worin Er alle Claffes durchgegangen, und Anno 1695. nach gehaltener publiquen Oration ad lectio­nes publicas promoviret worden. Wie er nun am löblichen Gymnafio in Oratoriis& Philofophicis unter Hrn. Sagittario, Orn. D. Tabing und Orn. D. Tiling fich geübet, und faum ein Jahr verflossen, hat der höchste GOtt seine Fr. Mutter auch zu sich genommen: Da Shn denn sein Oheim/ Herr Marcus Rhode, fürtrefflicher JCtus und weitberühmter Profeffor zu Franckfurt an der Oder zu sich verlanget, um unter seiner Direction feine Studia weiter fortzusetzen. Welchem Er folge geleistet, Sich dorthin begeben/ und, uns ter denen damals berühmten Herren Profefforibus, rn. Albinus, rn. T. H. von der Lith und rn. Arnold, Wefenfeld feine angefangene Studia Oratoria& Philofophica continuiret. Wie Er aber das Studium Ju­ris ergriffen/ bat er den fürtrefflichen JCtum, errn Henric. Coccejum und andere berühmte Profeffores fo wol publice als privatim fleißig gehöret fürnehmlich aber der täglichen Inftruction derer beyden Herren Pro­fefforen, Drn. Marci und Hrn. Michaelis Rhoden mit besonderem Nutzen fich bedienet.dited Als Er nun fast ganzer 5. Jahre sich daselbst verweilet, und aus dem täglichem Umgang vorwolgedacha ter seiner Herren Vetteren besonderen Nugen gezogen, inzwischen auch viele Merckwürdigkeiten, so zu Berlin, als Custrin und anderen benachbahrten Orten in Augenschein genommen, hat Er nach seiner unter obers wehntem Herren Michael Rhoden Vorsiz gehaltenen Abschieds. Difputation de Unione Prolis fine Præ­tore, von dieser löblichen Universitat, um seiner Neigung nach fremde Länder zu besuchen/ sich auf Reis fen begeben. Es hat sich also der wolselige Herr zuförderst nach denen Niederlanden gewandt, und daselbst Die vornehmsten Städte besichtiget; worauf Erz nach rühmlichst ausgestandenen Tentaminibus und Examini­bus, und den 28. Jan. 1701, offentlich vertheidigter Inaugural- Difputation de Locatione ad longum tem­pus zu Utrecht mit der Doctor- Wurde in der Rechts- Gelahrtheit wolverdient bekleidet worden. Nun war