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as lezte Ehren und Trauer- Stahl,
welches dem weyland
isilmi? eb 30:58
Magnifico, Hoch- Ehrwürdigen, Hochgelahrten und Weitberühmten
Herrn,
nod spass schistides
Serrn Alberto Schumacher,
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Der heiligen Schrifft wolgewürdigten Doctori, der hiesigen hohen Schule Rectori Perpetuo, und der Gottes gelehrheit Profeffori Seniori, wie auch hochbegabten Primario der Chriftlichen Gemeine zu St. Ansgarii,
bey: Dessen seligem Absterben
in dem zwey und achzigften Jahr Seines rühmlichst geführten Lebens
errichtet ist.
ieser so hochverdiente, als hochbejahrte Herr ist allher in Bremen im Jahr 1661. den 2. August aus einem alten und geehrten Geschlecht gebohren.
Der Vater war der weyland Vorachtbahre und Ehrenfeste Henrich Schumacher, ein Raufs 2
mann dieser Stadt.
Die Mutter die Viel Ehre und Tugendreiche Frau Tibeta Garbaden.
T.T
Der Großvater väterlicher Seite T. T. enrich Schumacher, ein Bruder Hrn. Gottfried Schus machers, hiesigen fürnehmen Kauf und Eltermanns, und zulegt wolverdienten Nahtsherren.
Die Großmutter T. T. Frau Lucia Eagels.
Der Ueber Großvater T. T. Gottfried Schumacher, berühmter Kaufmann, ein Bruder Hrn. Hermann Schumachers, hochstverdienten Bürgermeisters dieser Stadt.
Die Ueber Groß- Mutter T. T. Frau Metta Rußfelds.
Der Elter Vater T. T. Herr Gottfried Schumacher, ein sehr geachteter Kauf und Eltermann, auch erwehlter Rahtsherr, der aber die würckliche Uebernehmung sothaner Würde und Bürde mit seiner endlich bestärckten Leibes Schwachheit geziemend von sich abgelehnet hat.
Die Elter Mutter T. T. Frau Anna Adermanns.
Mütterlicher Seite war der Groß- Vater I. T. Herr Albert Garbade, berühmter Kauf und Elters
mann/ auch nachgehends wolverdienter Rahtsherr.
Die Groß- Mutter T. T. Frau Cicilia Rochs/ eine Tochter T. T. Zerrn Conrad Rochs, Rauf, 14,15 manns, Eltermanns und Canonici allhier; und Frau Adelheit Meiers; welcher Herr Conrad Boch,
ein Vaters Bruder der weltberühmten Gerhardi& Johannis Coccejorum gewesen.
Der Ueber Groß- Bater, T. r. Gerhard Garbade/ fürnehmer Kauf und Eltermann.
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Die Ueber: Großf.Mutter T. T. Frau Hedwig Schumachers, Herrn Alberti Schumachers/ SS. 13.26.27 Theologiæ wolgewürdigten Doctoris, und T. T. Frau Tibeta Grosloter Tochter.
Von anfänglich wolgedachten Seinen lieben Eltern ist der seligverstorbene Herr sorgfältig zu allem Guten erzogen, und im vierten Jahre Seines Alters in die hiesige lateinische Schule gebracht/ und nachs dem Er alle Claffen mit ungemeinem Fleiß und Nußen durchgegangen/ ad Lectiones Publicas promoviret; da Er denn unter geschickter Anführung der damahligen hochberühmten Profefforum, Magnifici Reatoris, Gerhardi Meieri; Flockenii, Wagenfeldii& Alerfii in der Beredsahmkeit, Sprachen, Welte weisheit und Gottgelehrheit sich fleißig geübet/ parasceuafticè perroriret, und in Philofophia, auch Theo. logia mit vielem fob offentlich difputiret.
Um Seine wolgegründeten Studia ferner fort, und aufzuführen hat Er sich im Jahr 1683. im Martio über Hamburg und Berlin nach Franckfurt an der Oder begeben/ und in der Wolredenheit den Herrn von der Lith, dessen sonderbahrer Zuneigung, wie auch Tisches und Hauses Er genossen, in der Gottesgelahrheit aber die weitberühmten Hrn. Ryffelmannum und Strimelium gehöret. Als Er bey nahe drey Jahr daselbst Seine Studia mercklich befördert ist Er über Berlin, Magdeburg, Brauns schweig, Helmstadt und Celle wieder nach Hause, und demnechst nach Leiden gegangen, da Er Seine Studia Academica unter denen hochgelehrten Herren Profefforibus, Spanheim, Wittich, Schaaf,& c. rühmlichst vollzogen.
Bald darauf, nemlich im Jahr 1687. den 24. August ist Er im 26sten Jahre Seines Alters von Einem Hoch- Edlen und Hochweisen Raht dieser Stadt zum Profeffore Philofophiæ Practice Publico Ordinario und Prima Claffis Præceptore in die Stelle des weitberühmten Herren Barings beruffen; welche Bedienung Er auch auf Anrahten Seiner Gönner und Freunde angenommen, und selbige mit einer gelehrten Oratione Inaugurali de Manca Veterum Ethice angetreten. Nachdem Er dieses Amt ins dritte Jabr mit vielem Lob geführet, und verschiedentlich publicè difputiren laffen ist Er im Jahr 1690, im Julio zum Profeffore Philofophiæ& Eloquentiæ Ordinario, auch Prediger zum Hamm in der Grafs schaft Marck beruffen: welche Aemter Er den 22. Nov. nach vorgehaltener schönen Oratione Inaugurali De quibusdam impedimentis folidæ rerum cognitionis, vulgò non fatis intellectis dafelbft anges treten. Die Ihm daselbst im Jahr 1696. den 11. Julii aufgetragene Profeffionem Ordinariam Theologiæ& Linguarum Orientalium hat Er gleichfalls durch eine fürtreffliche Rede de Naziræis anges treten; über welche Materie Er auch verschiedene Difputationes geschrieben, woraus nachhin das bekandte vollständige und von den Gelehrten sehr wol aufgenommene Buch de Naziræis erwachsen. Im Jahr 1698. den 15. Junii ist Er nach Cleve zum Prediger beruffen, welches Amt Er auch angenommen, und den 9. October nach gehaltener Eintritts Predigt über Ef. VI, v.1.4. würcklich angefangen. Ferner wurd Er im Jahr 1702. im December zum Profeffore Theologiæ Ordinario, auch ordentlichen Prediger und Confiftorial- Raht nach Herborn beruffen; nicht weniger ist Ihm fast zur selbigen Zeit die Profeffio Als Er aber am 23. Jan. 1703. Theologiæ Ordinaria auf der Universität zu Duisburg angetragen. bey der hiesigen Gemeine zu St. Ansgari beruffen, hat Er aus Liebe zu Seinem Vaterlande die vorigen, obgleich ansehnlichen Bedienungen depreciret, und legtere angenommen, welche Er auch nach vorhin würdigst erhaltener Doctor- 28ürde, und darauf am 10. Junii allhier gehaltenen Prob. Predigt aus Ef VIII, v, 19.20. und Eintrits: Rede aus 2 Corinth, IV, v.7. angetreten. Im Jahr 1704. den 11. Jan.