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Zur Einweihung
der
neuen Brücke über die kleine Weser.
Am 18. October 1829.
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Hoch hebt sich des deutschen Mannes Brust, An diesem festlichen Tage;
Er ist sich des eigenen Werthes bewußt. Von den Tagen der Freiheit, der Siegeslust, Tont den fernsten Zeiten die Sage.
Stets werde der Tage der Völkerschlacht Im Hochgefühle der Freiheit gedacht.
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Lied:
Willkommener Tag! Dir werde geweih't Der Bau der den Strom überschreitet, Die Brücke, durch deutsche Kunst erneu't, Die neues Leben und Thätigkeit, Zur Rechten und Linken verbreitet.
Das Werk, das, trotz Stürmen und Wogendrang, Mit Gott unserm Fleiße bis heute gelang.')
Und mög' es auch ferner gelingen, besteh'n, Und dauern, im Strome der Zeiten. Wenn brausend des Winters Stürme weh'n, Wenn treibende Schollen mit Donnergetön Im Doppelstrom sich verbreiten,*)
Wenn krachend sich Eis und Welle hier bricht, Dann steh' unser Werk und zertrümmere nicht.
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