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Freundes Glückwunsch; dem Herrn Johann Philipp Schabbehard und der Frau Friedericke Schabbehard zur Feyer ihrer silbernen Hochzeit / geweiht von Georg Wilhelm Bömers
Entstehung
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Freundes Glückwunsch;

dem Herrn

Johann Philipp Schabbehard

und

der Frau

Friedericke Schabbehard

zur Fever ihrer silbernen Hochzeit

geweiht

von

Georg Wilhelm Bomers.

Bremen, den I I. Juny 1822.

Höhn. nicht;

n;

= Hei

Todes:

! Ach

Treu, me sey.

ach, Codes= Licht!

Herz

Voll oll Freude bringt ein Freund in dieser Stunde, Wo Kindes Dank den Eltern Blumen streut, Den Glückwunsch dar, zu Eurem schönen Bunde, Den Gottes Huld von neuen heute weiht! Verflossen sind Euch viele schöne Stunden, Oft ward der Kranz der Liebe Euch gewunden; Doch preiset Gott! der Euch so hoch beglückt,

Daß Ihr vereint noch heut' der Liebe Blumen pflückt.

So herrlich schon wie Frühlings Morgensonne

Stets segnend kehrt der stillen Flur zurück,

So bringe dieser Tag Euch neue Wonne Und reinen Frohsinns allerschönstes Glück!-

Ein neues Glück ward heute Euch beschieden Genießet es in stillen Seelen- Frieden,

Der Ring, der Euren Bund von neuen weiht, Sey Urkund neuer Erdenseligkeit.

Die Liebe reichte Euch aus ihrer goldnen Schale So oft schon Balsam für der Erde Schmerz, Erwärmt von treuer Liebe mildem Strahle Erfreue neuvermählt sich Euer Herz. Es lách'le Freude Euch auf allen Wegen, In Liebe blühe Eures Hauses Segen, Und Eurer Silber- Hochzeit Hochgesang Sey Eurer Kinder frommer stiller Dank.

So sanft und hell, wie klare Bache winden Sich still in's schöne Blumenthal hinab, So mögen Eure Tage freundlich schwinden Und spåt umschließe Euch dasselbe Grab; Lebt lange noch, o Theure! froh wie heute, Du treue Gattinn! an des Gatten Seite, Du Gatte! in der trauten Deinen Kreis, Und ihre Liebe sey Dein Stab als Greis.

Lebt wohl! ich scheide bald aus Eurer Mitte, Doch nimmer nimmer ist mein Herz Euch fern, Gewährt mir nur noch eine, eine Bitte, Dem Freund gewährt Ihr diese Bitte gern,

Wird Eurer goldnen Hochzeit Tag erscheinen So laßt als Freund mich wieder Euch vereinen, O! ladet mich zu dieser Hochzeit ein!

Dann will ich Euch noch schon're Wünsche weih'n.

ngsten

beffern

offen, ß mit

h dir, wohl.