Neue Ausgrabungen und Funde in der Freien Hansestadt Bremen 1983
Von Karl Heinz Brandt
Vorbemerkungen
Ein neuer Fund vom Rentierjägerrastplatz in Burgdamm Eine steinerne Spitzhaue
Eine Siedlung der Jüngeren Bronzezeit auf dem Oeversberg in Bremen- Schönebeck (Grohn)
Eine Siedlung der Römischen Eisenzeit in Bremen-Habenhausen
Eine Siedlung der Römischen Eisenzeit auf dem Mühlenberg in Bremen-Rekum
Ein befestigter Adelssitz in Bremen-Arsten (Gut Hemm)
St.-Petri-Dom — Neue Forschungen Ostkrypta und Adalbertgrab
Der romanische Dom — ein Werk des Erzbischofs Liemar Ein Elefantenstoff aus Bremen Wiederentdeckung verschollener Funde Beobachtungen beim Bau eines Büro- und Parkhauses in der Altstadt Auf der Suche nach dem Domburggraben Bauopfer oder Rechtsbrauch?
Vorbemerkungen
Das Berichtsjahr ist das dreißigste Jahr, in dem in Bremen die archäologischen Belange durch einen Fachmann vertreten werden. Obwohl die Beschäftigung mit der Archäologie in Bremen über 300 Jahre zurückreicht 1 und seit dem vergangenen Jahrhundert einen ungeheuren Aufschwung nahm (Anthropologische Kommission, Städtisches Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde und Focke-Museum), hat man sich erst Mitte der fünfziger Jahre zur Berufung eines gelernten Fachvertreters entschließen können. Wenn hier dieser Tat kurz gedacht wird, dann nicht, weil drei Jahrzehnte jubiläumswürdig sind, sondern, um Materialien für die irgendwann fällige Geschichte der Wissenschaften in Bremen festzuhalten. Es sollte
1 Herbert Abel, Vom Raritätenkabinett zum Bremer Überseemuseum, Bremen 1970; Karl Heinz Brandt, Vor- und Frühgeschichte des Bremer Raumes im Gang durch die Sdiausammlung, Bremen 1982 (Hefte des Fodce-Museums Bremen. Nr. 60), S. 3 ff.
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