Jahrgang 
Band 62 (1984)
Seite
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Neue Ausgrabungen und Funde in der Freien Hansestadt Bremen 1983

Von Karl Heinz Brandt

Vorbemerkungen

Ein neuer Fund vom Rentierjägerrastplatz in Burgdamm Eine steinerne Spitzhaue

Eine Siedlung der Jüngeren Bronzezeit auf dem Oeversberg in Bremen- Schönebeck (Grohn)

Eine Siedlung der Römischen Eisenzeit in Bremen-Habenhausen

Eine Siedlung der Römischen Eisenzeit auf dem Mühlenberg in Bremen-Rekum

Ein befestigter Adelssitz in Bremen-Arsten (Gut Hemm)

St.-Petri-Dom Neue Forschungen Ostkrypta und Adalbertgrab

Der romanische Dom ein Werk des Erzbischofs Liemar Ein Elefantenstoff aus Bremen Wiederentdeckung verschollener Funde Beobachtungen beim Bau eines Büro- und Parkhauses in der Altstadt Auf der Suche nach dem Domburggraben Bauopfer oder Rechtsbrauch?

Vorbemerkungen

Das Berichtsjahr ist das dreißigste Jahr, in dem in Bremen die archäologi­schen Belange durch einen Fachmann vertreten werden. Obwohl die Beschäftigung mit der Archäologie in Bremen über 300 Jahre zurückreicht 1 und seit dem vergangenen Jahrhundert einen ungeheuren Aufschwung nahm (Anthropologische Kommission, Städtisches Museum für Natur-, Völ­ker- und Handelskunde und Focke-Museum), hat man sich erst Mitte der fünfziger Jahre zur Berufung eines gelernten Fachvertreters entschließen können. Wenn hier dieser Tat kurz gedacht wird, dann nicht, weil drei Jahrzehnte jubiläumswürdig sind, sondern, um Materialien für die irgend­wann fällige Geschichte der Wissenschaften in Bremen festzuhalten. Es sollte

1 Herbert Abel, Vom Raritätenkabinett zum Bremer Überseemuseum, Bremen 1970; Karl Heinz Brandt, Vor- und Frühgeschichte des Bremer Raumes im Gang durch die Sdiausammlung, Bremen 1982 (Hefte des Fodce-Museums Bremen. Nr. 60), S. 3 ff.

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