Jahrgang 
1833
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Achtzehnter Jahrgang, Drittes Quartal.

SLw. 67 .

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Vvemen.Wonnerstss veu W. August isss.

Glänzend' Licht bricht durch des Grabes Pforten, Und der Tod giebt seinen Raub zurück;

Mit des Sühners trosterfüllten Worten Kehrt den Menschen das verscheuchte Gluck.

Daeves.

"AuSzüge "

aus

„Jesus und seine Jünger."

Lo zwölf Gesängen dargestellt von

Dp. H. G. Numseru

(Beschluß.)

Und ach! auch schlaue Heuchler giebt es viele Roch in der Welt, die sagen Jedem laut:

Wir sind entronnen schön dem Schandgewühle Der Sünder/ weil dem Heiland wir vertraut!

Die aber doch besudeln die Gefühle

Durch Haß und Neid, daß eö dem Reinen graut,

Die streben nur, scheinheilig da zu stehen,

Und frech sich auf der Lasterbahn ergehen.

Sie laufen nach der Kirche, um zu prangen Vor aller Welt durch brünstiges Gebet,

Sie richten im erlogenen Verlangen Die Augen himmelwärts, und früh und spat Sind sie bereit, zu schwatzen von dem Bangen Der Sünde und wie nur, wer redlich sa't Gesunde, frische Saat, sich werde schwingen Zum Sitz der Seligkeit, wo Engel singen.

Ach und der Saame, den sie täglich streuen, Wringt Wuchcrpflanzen, weil er- faul, hervor Und gkft'ge Pilze, nie von Herzen freuen Sie sich des Guten, ach und nicht empor Zum Heilgnd streben sie, sich zu erneuen)

Sie schließen vor der Sünde nicht das Thor Des Geistes, nein! im Finstern lauernd schleichen Sie, und das Laster ist's, was sie crkcuchcn.

Dir-aber, der du willst bei Wahrheit weilen, Der du begriffen, daß nur edle That Und krasterfülltcs, reines Wollen heilen Die Wunden, die der Brust geschlagen hat