Jahrgang 
1833
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AchWnter Jahrgang Erstes Quartal.

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Wochenschrift.

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Vremen, Donnerstag ven 7. Februar 1 g s 3.

Sey deiner Welt, so viel du kannst, ein Engel, So wird sie dir, trotz dem Gefühl der Münzet, So viel sie kann, dafür ein Himmel seyn.

Tiedge.

Glück der Seelenruhe.

Wohl dem» der frei ven Schuld und Fehle» Dcwahrt die kindlich reine Lcele,

Ihm dürfen wir nicht rächend nah'n,.

Er wandelt frei des Lebens Äähn. ' '

Wohl dem, der frei von Schuld und Fehle, Dem Biedermann in's Auge blickt,

Der mit der spiegelreinen Seele, . ,

Den niedern Argwohn unterdrückt: , , <

Bon keiner schlechten That befangen,

Nur Schuld vom Hörensagen kennt,

Und dessen süßestes Verlangen Nur Lugenden von Andern nennt. >

Bewahrt die kindlich reine Seele!

So ruft Eu'r Inneres Euch zu,

Denn schwer gedrückt von Schuld und Fehle,

Hat Nimmer das Gewissen Ruh —;

Denn ist der erste Schritt zum Bösen Mit Eures Willens Kraft vollbracht,

So kann man in den Augen lesen,

Daß das Gewissen ist erwacht.

Dann scheidet Eurer Seele Frieden Auf immerdar aus Eurer Brust,

Das Leben wandelt dann hicnieden In Quql und Ucberdruß die Lust.

Es bricht bis zu des Thrones Stufen,

Die Nemesis sich blut'ge Bahn;

-Doch seyd Ihr rein, so wird sie rufen:

Ihm dürfen wir nicht rächend nah'n!

Wem auf der Pilgerfahrt des Lebens Beschicken ist ein solch' Geschick,

Der hofft im Paradies vergebens Auf glänzenderes Scelenglück;

Denn die verführenden Gedanken Des Bösen dürfen ihm nicht nah'n,,

ES laßt die Tugend ihn nicht walken,

Er wandelt frei des Lebens Bahn!:

F. Mauritius.