Jahrgang 
1828
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Dreizehnter Jahrgang Drittes Quartal.

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W o ch e n s ch r i f t.

V r e m e n. Dorrnersterg ven 7. N u g u ^ t 1 » 2 8 .

Seid! scheinet nicht! dann greift nach der Bürgerkrone,

Sa't in die Zeiten der -Zukunft

Guten Samen! E^ reist das Gute das Große-nur langsam!

Aver es reift gewiß zur herrlichen, ergnickendcn Ernte. ' C. P. ConZ-

Dem Prunksüchtigen.

Lerne früh dein Selbst entbehren,

Soll der Erde Prunk dich schmücken! — Rühme, .was dir Mächtigen lehren, Schmähe, was sie unterdrücken,

Was sie Haffen, finde kläglich,

Göttlich nenne, was sie lieben -—

Und söffst gewiß dirfftäglich- ,, --

Bei'm Dinee dein Platz geblieben ! '

Zwar an Geist ein armer Schacher, i Mußt du immer knechtisch.dienen^

Und der Dank wird immer schwacher Doch du sieh'st ja holde Mienen!

Aus dem Nichts zum Nichts geboren,

Ist dein Leben voll von Einheit:

Denn dein Nichts geht einst verloren In dem Nichts der Allgemeinheit.

Franz Porta.

Welland's Wege.

(Fortsetzung.)

Auguste weinte jetzt bewegt mit ihr und -sagte dann: Vor allem, gute Doris, denken Sie sich, für einen Augenblick, an Ihres Herrn Schwa- - gers Platz. Er ist von uralten gräflichen Geschlecht,-- , er. bekleidet einige der höchsten ^Würden., hofft des nächsten Äinister zu'werden und ihn beherrscht, der Stolz so gebieterisch, daß er, gleich Ihnen, - viel lieber versinken und' ertrinken', als von den Vorbegriffen seines Standes lassen würde. Und dieser Mann soll die Hand bieten, um seine Schwägerin dem Fagotisten Mündel —dem blut­armen Sohne eines verarmtest Weißkräiners zu­zuführen und als getreuer Vlutsfrtund für die" Ausstattung und das künftige Behagen des Pär­chens zu sorgen? Dergleichen Gewährungen und