Jahrgang 
1828
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Dreizehnter Jahrgang. Zweites Quartal.

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Wochenschrift.

Vurmen. D o n nerstKS ve « 17. A-rll 1 s s ».

Es sinkt sein Haupt, des Tapfern Auge bricht Der dort vergilt hat ihm den Tod der Pflicht .Verschönert durch den Tod der Treue.

Herzog Moritz von Sachsen

B a l

Vor Pesth, im'Ungarlande,

Lag an der Donau Strande Der Christen Bundesheer.,

Hell schimmerten im Felde Des Lagers tausend Zelte,

Hell glänzten Schwert und Speer.

Und um das Lager zogen Die Türken einen Bogen,

Und federten zum Strauß ,

Mit Hohn im kühnen Munde,

Die Christen scheltend Hunde,

Das Bundesheer heraus.

Der tapfre Fürst der Sachsen Fühlt in dem Busen wachsen Bei solchem Höhne Wuth.

und Sebastian von Reibisch.

l a d o.

Er schwört, den Schimpf zu rächen: Ersaufen soll in Bächen

Des eignen Bluts die Brüt!"

Schnell schwingt er sich zu Pferde, Und mit gezücktem Schwerte Sprengt er zum Kampf hervor. Ihm folgt im raschen Trotte Der Seinen brave Rotte Durch's enge Lagerthor.,

Durch Schwerter und durch Pfeile Dringt mit des Sturmes Eile Er in den dichtsten Schwärm,

Und mäht herab vom Pferde 'Gar manchen Feind zur Erde Mit kraftgestahltem Arm.