Der Würger - -Freund»
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Dreizehnter Jahrgang, Erstes Qugrlal.
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Wochenschrift.
Wremeir. Donnerstag den 7. ^jfet,ru»ri 82 8.
Ich schwebte, ohne Hüls' und Rath, Schon zwischen Tod und Leben,
Drum wird den Nothschuß, den ich that, Der König wohl vergeben!
Der Nlothschuss.
Ein Ob.'iMr, der ehrenfest,
Und tapfer sich geschlagen,
Genoß nun, außer Dienst, den Rest Eon seinen Lebenslagen.
Er stand bei seinem Landesherrn, Trotz etwas barschen Sitten,
Sehr gut, und war bei Hofe gern, So oft »r kam, gelitten.
Im Schlosse selbst stand ein Gemach Für ihn bereit und essen;
Auch ließ sich dort ein Rheinweinbach Stets mit Gewißheit hoffen.
Ihn fesselte dies süße Band;
Wie ehemals im Kriege,
Aeitzt er nicht minder sich gewandt Bei manchem Flaschensiege.
Einst kam der greise Held so'spat Aur Residenz gefahren,
Daß diesmal Jhro Majestät Längst bei der Tafel waren.
Er sah im Schloß viel Lichterglanz, Und ward auf seine Frage Belehrt: es gab' mit Spiel und Tanz Ein frohes Festgelage.
Den müden Krieger lokcte'nicht Das eitle Tanzvergnügen;
Er wollte sich, nach dem Bericht,
In sein Gemach verfügen.
Ein Diener, der zu dem Asyl Ihn führte, war gefunden,
Doch, wie ein Blitz, sogleich am Ziel Der Wanderung verschwunden.