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versäumt, den ich aber mit den freundlichsten Grüßen nachzubringen gegenwärtig von Lörenissimo ausdrücklich beauftragt bin.
Bey Jhro Kaiserl. Hoheit werde nach erfolgter Rückkunft von St. Petersburg gleichfalls einige Erwähnung thun, es mag wohl auf denselben Umständen beruhen.
Mit wiederholtem Dank für geneigte vollkommene Erfüllung meiner Wünsche Weimar den 1. July 1822.
ergcbenst I. W. Goethe.
Des Herrn Doctor Noehden
Wohlgeb.
nach London.
Die Geschichte der Preußischen Politik.
Nach Droysens gleichnamigem Werke. 1.
Im ganzen Umkreise der modernen Culturvölker giebt es kaum einen Staat, bei welchem die geographische Beschaffenheit dem politischen Organismus, die wirthschaftlichen Zustände den militärischen Bedürfnissen, die Volksindividualitäten der nationalen Gesammtphysiognomie, mit einem Worte: die realen Fac- toren den ideellen von Haus aus so wenig entsprechen, wie dies bei Preußen der Fall ist. Der unbefangenen Betrachtung darf in Wahrheit die Thatsache des preußischen Länderbestandes als ein Wurf des Zufalls, seine staatliche Ab- schließung als ein Spiel der Willkür, seine Machtentwickelung als eine Frucht des Zwanges erscheinen. Nirgends begegnet uns hier bei der Betrachtung der materiellen Potenzen im Verhältniß zu den geistigen diejenige Nothwendigkeit, vermöge deren allein eine Staatsentwickelung möglich und haltbar scheint; ja man könnte sogar glauben, daß in dieser Wechselbeziehung selbst alle Methode fehlt. Und dabei ist die gegenwärtige Situation nur der vergrößerte Maß- stab der früheren und der ursprünglichen. Dem Bilde von Rhodus ähnlich, steht und stand die Macht dieses Staates von je spreizbeinig auf weit von einander abliegenden Ländercomplexen. Infolge dessen müssen fortwährend zwei getrennte
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