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aus dem Felde geschlagen, es sei denn, daß sie die Seele — womit dann gleich alles abgethan wäre — als Eigenschaft der Materie passiren ließen. Nach ihnen ist es ja grade die Seele, welche den Leib bildet, durch dieses Organ sich manifestirt, durch die Gebrechlichkeit desselben mannigfach geprüft und geläutert wird und den Körper endlich verläßt, wenn er zu ihren Zwecken unbrauchbar geworden ist; wenn die Organe unbrauchbar werden, so findet diese Ansicht ganz natürlich, daß dann die Manifestationen der Seele durch dieselben aufhören müssen. Einen Beweis gegen diese Ansicht vermögen wir in den von Vogt aufgestellten Sätzen, wie überhaupt in seiner ganzen Argumentation nicht zu finden. Wir halten diesen Streit nach allem, was bisher darüber geschrieben worden ist, noch lediglich für Glaubenssache. Die Naturforschung aber — darin stimmen wir mit dem Verfasser überein — ist verpflichtet, keine unerwiesenen Sätze als Gewißheit anzusehen, sie ist bisher lediglich auf die Erforschung und Bewältigung der Materie beschränkt gewesen, sie hat zur Erkenntniß des Geistes fast nichts gethan und kann zu derselben nur auf ihrem jetzt eingehaltenen Wege der unbefangenen, genauen Erforschung der Materie gelangen. Die Frage, ob es eine Seele gibt oder nicht, ist der Naturwissenschast noch ganz unverständlich, die Annahme des einen oder des andern für sie eine Hypothese.
Bemerkungen eines Preußen zn Knulbnchs humoristischem
Fries.
(Eingesandt.)
Mein Herr! Ihr Blatt hat in den letzten Nummern eine Beurtheilung Kaulbachs von sachkundiger Hand gebracht, gestatten Sie einem Prenßen, der nicht Maler ist, einige Bemerkungen über einen anderen Carton des Meisters.
In einem Saale des neuen Museums waren, wenigstens noch bis vor kurzem, Entwürfe zu ferneren Wandgemälden, darunter der berühmte Carton der Hunnenschlacht ausgestellt, der für das vierte der großen Kaulbachschen Bilder zugrundegelegt worden ist. Zwei lange Tafeln führten ferner Zeichnungen vor, welche nebst andern zur Verzierung des Treppengebäudes oberhalb der großen Wandgemälde ausgeführt sind. Der Gegenstand auf einer dieser Tafeln ist so merkwürdig, daß es gerechtfertigt erscheinen wird, ans ihn die Aufmerksamkeit zu lenken. Der ganze Carton führt bei den Aufsehern des Museums den Namen „Kosmos".
Vor einer Thür steht man in einer Art von roher Wuth mehre Männer angestrengt beschäftigt, die Flügel derselben gewaltsam zu erbrechen oder sie vermittelst eines Schlüssels mit krausem Bart zu öffnen. Wer diese rohen Ge-