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machen. In jedem Falle wäre ihr bis dahin die Verbindung mit dem Innern Rußlands gesichert.
Aus diesen Gründen muß die Dobrudscha in letzter Instanz als das Hauptoperationsobject der verbündeten französisch-englisch-türkischen Armee sowol, wie der etwa ins Feld tretenden östreichischen betrachtet werden. Mit diesem gewaltigen Abschnitt würden die Russen ihr strategisches Pivot verlieren, aber es ist schwer zu sagen, wie demselben beizukvmmen sein wird. Das eine ist klar: daß ein Angriff vom linken Donauuser her gegen die Dobrudscha, wenn der Kern der russischen Armee darin Fuß behält, rein unausführbar ist. Es verbleiben aber darnach nur zwei Wege: den Trajanswall (vom rechten Ufer aus) zu formen, oder die Stellung in ihren rückwärtigen Verbindungen (Bessarabien) anzugreifen, und durch Unterbrechung ihrer Zufuhren zum Fall zu bringen.
Wenn ich die russischen Vorbereitungen richtig auffasse, so hat man einen derartigen Fall bereits in ernste Erwägung gezogen und die unermeßlichen Proviant- und Munitionscolonnen, die seit zwei Monaten, ohne Unterlaß aus dem Innern Rußlands nach der in Rede stehenden Halbinsel ziehen, sind dazu' bestimmt, ihm seine Konsequenzen zu nehmen, d. h. eine Abschneidung auf möglichste Dauer hin unfühlbar zu machen. . '
Man hat fortificirte Terrainabschnitte oft Festungen im Cvlossalmaßstab genannt. Hier liegt ein Beispiel vor, auf welches das Bild eine guttreffende Anwendung findet. Die Dobrudscha ist eine Festung von riesigen Dimensionen, und welche Rußland, einem etwaigen Invasionskrieg gegenüber, reichlich den Mangel an festen Plätzen im ganzen Süden des Reiches ersetzen wird.
Der Schluß, welchen ich nach Voraussendung des allen ziehe, ist der, daß es zwar genügend wird, Konstantinopel mit den vorhandenen Kräften gegen einen Handstreich zu sichern, das aber die Durchführung des Krieges Anstrengungen höherer Ordnung nothwendig machen wird. Die Weltlage ist der Art, um einen guten Ausgang voraussehen zu lassen, und nie hatte das Wort mehr Klang als heute: Jetzt oder nie! .
Wochenbericht.
Aus England. Schon das vorige Ministerium hatte angefangen, in .den alten Schlendergang der Marineverwaltnng ein lebhafteres Tempo zu bringen, und der jetzige Chef derselben, Sir James Graham, hat dieses Bestreben mit solcher Energie und solchem Erfolg sortgesetzt, daß sie unter ihm Ungewöhnliches geleistet hat, wie vor allem die rasche und ausgezeichnete Ausrüstung der Ostseeflotte, zeigt. Anders war es mit der Militärverwaltung. Pietät gegen den Herzog von Wel-