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seiner Unterstützung der Bnndespolitik vom allgemein schweizerischen Standpunkte aus die Erörterung der Maßregeln der Bundesregierung aus ihren speciellen cantonalen Gesichtspunkten entgegenbringen. Zu derartigen, namentlich in der Nordostschweiz bestehenden Journale» sehen wir jetzt „Berner Blatter" und eine Luzerner „Wochenschrift" trete». Bemerkenswerth ist gleichzeitig, daß mehre Orgaue des aristokratischen Cantönli-Conservatisinus, mit dem alten Jahr cm Schwindsucht verstorben sind. Unter den ultramoutauen Blättern verschwindet allerdings kein Titel. Aber man könnte, besonders in der Ostschweiz, die Mehrzahl derselben namentlich als solche aufführen, deren Existenz weder im Lescbedürsuiß, noch in der Menge ihrer Abonnenten begründet ist, sondern durch reiche Zuschüsse von auße» her erhalten wird. Welche intellcetuellcn Kräfte von außen her dazutreten, erhellt wol am besten daranö, wenn man mir den einen ans der Leuschen Sache berufenen Berhörrichter Amman» nennt, der in Tyrol ein gezwungenes Exil fand, da kein Ort der Schweiz mehr für ihn möglich war.
Die Weihnachtszeit in Rom.
Rom am ersteu Januar 1834. Das Weihnachtsfest ist für den heiligen Vater äußerst anstrengend. Nach einem uralten Herkomme«, das bis auf Gregor den Großen zurückgeführt wird, soll in der Nacht des 24. December jeder Priester, den Papst nicht ausgeuvmmeu, drei Messe» lesen. Von diese» nimmt der Papst nnn freilich eine in der Vesper, die in der Sixtina gehalten wird, vorans, die andre ist Abends in St. Maria Maggiore, die dritte vier Uhr Morgens in St. Anastasia am Palatin. Ob Pius IX. sjch von dieser letzten dispen- sirt hat, wie es Gregor der sechzehnte zn thun pflegte, weiß ich nicht zn sagen. Er fuhr mit einer sehr großen Bedeckung nach St. Maria Maggiore, weil ein Gerücht von Unruhen verbreitet war, die stattfinden würden. Die erwartete Gasbeleuchtung blieb aus (heute, am 1. Januar, ist mit ihr der Ansang gemacht worden), dafür machten sich die päpstlichen Dragoner, durch die Finsterniß in ihren weißen Mänteln mit Pechsackeln sprengend, desto besser. Die ungeheure Basilika war anfs prächtigste geschmückt; die jonischen Säulen mit rothen Stoffen bezogen, so daß nur die Capitäle unbedeckt blieben, die Wände des oberen Stockwerks mit sechs Reihen von Kerzen auf Armleuchtern übereinander belenchtet — das alles gab ihr das AnSsehen eines riesenhaften Ballsaales. Die Reste der heiligen Krippe wurden in einem höchst kostbaren Gefäß in Procession hereingebracht und auf den Altar gesetzt, uud der Papst schwenkte vor ihr das Rauchfaß. Gegen elf Uhr ungefähr war die Messe beendet und der Papst wurde auf einem Sessel durch die Kirche hiuauSgetragen, wobei er. seinen