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Paulus und seine Zeit.
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res Aufenthaltes in Köln von 180i —1808, also die Zeit, in welcher sich der Uebertritt zum Katholicismus vorbereitete. Bisher war diese Periode ganz in Dnnkel gehüllt, nnd wir sind sehr zufrieden damit, jetzt eine vollkommen klare und verständliche Anschauung gewonnen zn haben. Es muß ganz klar und bestimmt herausgesagt werden, Friedrich Schlegel wurde Katholik, weil er seines unstätcn, bedrängten Lebens müde war, weil ihn die Katholiken unterstützten, während ihn die Protestanten aus leicht begreiflichen Gründen im Stich ließen, und weil ihm in Oestreich eine Anstellung zugesichert war. Er hatte zuerst ans ästhetischer Liebhaberei grade so wie seine übrigen romantischen Freunde dem Katholicismus das Wort geredet. Die Frau, die er auf einem etwas ungehörigen Wege erworben hatte, die ihn dafür auf eine etwas unbequeme Weise anbetete und ihn gewissermaßen moralisch nöthigte, eonsequent zn sein, steigerte ihn in diesen Empfindungen, aber dies alles hätte noch nicht ausgereicht, ihn zu dem äußerliche« Schritt zu bestimmen, der durch weltliche Motive bedingt wurde. Wie sein eigener Bruder wcuigsteus später darüber dachte, erfahren wir aus einem höchst interessanten nnd wichtigen Brief des letzteren an Windischmann, den uns Böckiug in seiner Gesammtausgabe mittheilt. Es ist eine höchst klägliche und unwürdige Geschichte, dieser Sprung von frivoler Frcigeisterei zur Bigoterie, der noch dazu kein eigentlicher Sprung war, denn Schlegel blieb im Schoß der katho­lischen Kirche ebenso frivol, als er es früher gewesen war, ein ausgemachter Epikureer und ein philvsophircnder Dilettant, der es sich znm Geschäft machte, schimmernde Paradoxien zn erdenken. Bei Dorothea Schlegel kam noch ein an­deres Moment hinzn, nämlich der Haß gegen Berlin, welches sich über ihr Ver­hältniß zu Schlegel nicht sehr günstig ausgesprochen hatte, ein Haß, der sich dann auf den gesammten preußischen Staat übertrug und sie ans natürlicher Reaction zu einer leidenschaftlichen Oestreicherin machte.

Wir haben diese einzelnen Punkte hervorgehoben, weil sie uns zunächst lageu. Andere Leser werden nach anderer Seite hin suchen und auch hier eine reiche Ausbeute finden. Grade darnm glaubten wir sie von vornherein darauf aufmerksam machen zu müssen, sich durch die ungeschickte Bearbeitung nicht abschrecken zn lassen; denn das Buch ist immer ein sehr beachtcnswerthcs Ma­terial für die Einsichten unserer litterarischen Zustände. —

W ochen bericht.

Literatur. —- Wir ha.bcn vor kurzem bei Gelegenheit eines längeren Artikels «ber die Natur des epischen Gedichts eine Reihe von Versuchen in dieser Gattung auf­gezählt, die immer mehr Beifall zu gewinnen scheint. Wir fügen heute zwei ucuc hinzu. „Der Trompeter von Säkkingen", ein Sang vom Oberrhci», von