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Bilder von der Nordküste Irlands. 1.
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stattliche Wohnung eines reichen Landbesitzers, Erquickungen für das Auge. Diese bessern Häuser sind denn auch wohl, wenn es die Lage gestattet, mit Pflanzungen und Wäldchen umgeben.

Das romantische Epos.

Carlo Zeno, eine Dichtung von Rudolph Gottschall. Breslau, Trewcndt u. Gramer.

Wir haben von dem früheren Versuch dieses Dichtersdie Göttin" im Jahrgang -I8S2, i. S. 121 eine ausführliche Kritik gegeben; wir benutzen das gegenwärtige Werk, die Gesetze der GattPig, der es angehört uud auf die wir schon häufig haben eingehen müssen, da sich die Vorliebe für das romantische Epos immer mehr verbreitet"), ausführlich nnd im Zusammenhang zu entwickeln. Wir gebrauchen absichtlich den Ausdruck Gesetze statt des gewöhnlichen Ausdrucks Regeln, da der letztere etwas Gemachtes, Willkürliches und Conventionelles andeutet, während das Gesetz sich aus der iuneru Natur der Gattung mit Noth­wendigkeit ergibt. Weil mau in der Mitte des vorigen Jahrhunderts mit einiger Mühe die Fesseln der traditionellen Regel, gebrochen hatte, die aus Frankreich überkommen war, so war man sehr bald geneigt, den Begriff der Regel und des Gesetzes ans der Poesie überhaupt zu verbannen, nnd mit Ausnahme von Goethe und Schiller, die auch bei ihren poetische» Schöpfungen immer ein strenges Gesetz vor Angen hielten, haben die deutschen Dichter sich beeisert, nach Belieben zu improvisire», ganz überzeugt, durch ihren Jnstinct immer auf das Richtige geleitet zu werde». Nun ist es allerdiugs das Kennzeichen des echten Genius, ohne weitere Ucberlegnng, so zu handeln und zn schaffen, wie es zweckmäßig ist, und der Irrthum lag nur darin, daß unsere Dichter sich ohne alle Ursache das Prädicat des Genius beilegte». Ja, wir gehen noch weiter. Auch die geniale Kraft reicht zu classischen Schöpfungen nnr nnter besonders glücklichen Umständen aus, d. h. n»r i» einer Zeit, die selber classisch ist nnd die angemessenen Stoffe und Formen sowol in reicher Fülle als in einheitlichem Zusammenhang dem Künstler darbietet. Eine solche Zeit war weder die von Goethe und Schiller, noch viel weniger die uusrige. Jene Dichter mußte» die Basis ihrer Dichtung, die in einem classischen 'Zeitalter die Natur hervorbringt, mit schwerer Anstrengung sich selber schaffen, sie

Im vorigen Jahr haben wir n, a> besprochen: Julian, von Eichendorff (2. S. 420); die Maikonigin, von W> Müller; Alma, von Stiebritz; Noscneggcr Romanzen, von v. d. Tränn; der Hort der Dichtung; die Lilie vom See, von M. Hörn (2. S. 3ö7.); Dolorcs; Giovanna, von A. Lohn (3. S. 133); die Uebcrsctznng Firdnsis, von Schack (3. S, 180); Fischer Martin, von Mvrike (3, S. 2K7); Habana, von Bottger; Werdenberg, von Bornhauser (3, S. 2S7); Ada, von Bodcnsttdt (i. S. 3KY.'