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Kraft des MaguetisirenS, er wird interessant — er ist magnetisch! Ein Verkannter wird nicht mehr verzweifelt und vom Wurme des Weltschmerzes die Hände in den Schooß, er wird sie auf den Tisch legen, nnd die Welt wird an seine
Begabung glauben — er ist magnetisch!.....
Und min genug des Scherzes, die Sache hat ihre ernste Seite und ich wünsche von Herzen, daß ein ganz gesundes Donnerwetter iu diese Narrheit schlage, wenigstens würden wir einen Moment klar sehen in unserer erbärmlichen Tischrückerei. Das ist ein wahres Zeichen der Zeit, diese Erscheinung ist ein Beweis, wie sehr wir besiegt und wie tief wir gefallen sind aus dem Himmel unserer hochfahrenden Hoffnungen und Erwartungen, die wir vom neunzehnten Jahrhundert gehegt. Es hat mich auch nichts mehr erstaunt, als die Nachricht, die man mir heute brachte von neuen politischen Verhaftungen, welche die Polizei vorgenommen. Was kann unsrem Kaiser Napoleon III. jetzt noch drohen oder irgend einem Fürsten, irgend einer Regierung drohen? Hätten uns die Amerikaner das Tischrücken oder gar ihre Klopfgeister im Jannar 18i8 herüber geschickt, es gäbe heute keine Februarrevolution und wir wären nicht so jämmerlich von der Reaction durchgeklvpst worden. Ludwig Philipp und Guizot hätten sich nicht gegen die Banquette gewehrt, gewiß wie sie sein mußten, daß 'mau statt politischer Reden Tischrückungsversuche abgehalten hätte. Von Suffrage universel hätte auch nicht die Rede sein können, da das Tischrückeu den besten Beweis für die Naturgemäßheit der Aristokratie liefert, in der Aristokratie des Magnetismus. Zu bedauern sind blos die Türken, die durch ihre zurückgebliebene Civilisation auch von der Wohlthat des Tischrückens ansgeschlosseu bleiben. Wie schwer aber ein Divan von seinem Platze zu rücken ist, das hat selbst der magnetische Coloß soeben erfahren. Es ist wahrhaftig nicht ernst zu bleiben bei diesem Unsinne, auch mit dem besten Willen nicht, und ich tröste mich mit dem Bewußtsein, daß der nichttischrückende Leser auch aus meinem Scherze entnommen haben werde, wie bitter und ernst mir zu Muthe ist.
Moderne Geisterseher.
Wir haben über die Epidemie unserer Tage, durch welche der Hang zum Wunderbaren, der zu keiner Zeit ganz ausgeht, diesmal in die Tische, Stühle und andere Möbel gefahren ist, bisher geschwiegen, weil es nicht unseres Amtes ist, uns über ein naturwissenschaftliches Problem auszusprechen, zn dessen Erklärung nnd selbst zn dessen Beobachtung uns die nöthigen Vorkenntnisse abgehen. Der Bericht unseres Pariser Korrespondenten veranlaßt uns, mit einigen Worten darauf einzugehen, nicht in Beziehung auf das Problem selbst, denn ob Tische, Stühle
Gr-nzbowi, II, .>8ö3, 49^