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Die Verwickelungen Oestreichs mit Piemont und der Schweiz.
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regulairen Kriege^ einem straff disciplinirten Heer nicht gewachsen, doch, gestützt auf die natürliche Festigkeit ihres Heimathlandes, einen furchtbaren Widerstand leisten könnten. Die Piemontesen ferner haben die blutigen Lehren der Jahre 1848 und 18i9 nicht ungenützt gelassen, und ihre Armee, weit entfernt, durch die Schläge von Novara und Custozza gebrochen zu sein, würde heute gewiß den Veteranen Radezky's mehr zu schaffen machen, als damals. Doch die Dinge sind noch nicht so weit, um in dergleichen Erörterungen einzugehen, und man darf nicht vergessen, daß bei der jetzigen Lage Europa's Oestreich wenig Aussicht hat, durch eiuen Krieg nach dieser Seite erwas zu gewinnen, dagegen gefaßt sein müßte, nicht Geringes dabei auf's Spiel zu setzen.

Wochenb ericht.

Aus England. Obgleich jeder loyale Oestreicher gegenwärtig verpflich­tet ist, England und alles Englische zn verabscheuen, wird er doch, glauben wir, gern das englische Budget aus seinen Staat übertragen, selbst mit der fatalen Zugabe der Staatsschuld und der uoch fatalem ausländischen Erfindung parlamen­tarischer Controle. Ein Jahresbndget von 33 Millionen Pfund Sterling, dessen Hälfte fast von den Zinsen der Staatsschuld verzehrt wird, das aber, obgleich kein Zweig des Staatsdienstes vernachlässigt ist, immer noch einen Ueberschuß von 2^2 Millionen Pfund giebt, und das gleich damit anfängt, den Besteuerten eine Last indirecter Steuern von Million abzunehmen, das ist etwas, was selbst mit Lord Palmerston zu ertragen wäre.

Im vollen Ernste, das Budget, welches der Kanzler des Schatzes, Herr Gladstone, dem Parlament vorgelegt hat, ist eine großartige staatsmännische Maß­regel, mit der eine neue Epoche der englischen Finanzen beginnt. Gladstone hatte bei seinem Budgut Zweierlei zu berücksichtigen: Er mnßte die Politik Sir R. Peels fortsetzen, d. h. nicht blos die Zölle überhaupt vermindern, sondern alle Steuern, welche aus den nothwendigsten Lebensbedürfnissen lasten, und die weniger wohlhabenden Klassen am schwersten treffen; zweitens einen definitiven Entschluß in Bezng aus die Einkommensteuer fassen, die als außerordentliche Steuer vor­geführt war, aber permanent zu werden drohte. Wenn man bedenkt, daß die Einkommensteuer gerade den durch die principielle Verminderung der Eingangs­zölle entstandenen Ausfall zu decken bestimmt war, so wird man einsehen, wie schwer diese beiden Bedingungen mit einander zu vereinigen waren. Dennoch hat Mr. Gladstone das Räthsel zn lösen gesucht, und es ist ihm gelungen. Nicht nur soll die Einkommensteuer »860 ganz aufhören, sondern es findet auch aber-