Canning uud Marcellns.
Bilder aus der Nestanrationszeit.
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Der Doppeltitel des vorliegenden Buches wird dadurch gerechtfertigt, daß Herr v. Marcellus, der Herausgeber desselben, zwei Skizze« vorangehen läßt, die eine Canning, die andere Chateaubriand betreffend, von denen die erstere einige Vorfälle des Umgangs zwischen Canning uud Marcellus, deren die Correspoudeuz nicht erwähut, zu ergäuzen bestimmt scheint, die andere der Veröffentlichung zur Rechtfertigung dient und gemissermaßen deren Epilog bildet, obivolsteihr vorgedrnckt ist. Indem wir einen Auszug aus dem Ganzen und darin einige der interessanten Zuge geben, mit denen es reichlich ausgestattet ist, uud die einen oft pikanten Kommentar zu den bekannten historischen Ereignissen jener Zeit liesern, werfen wir die beiden Abtheilungen des Buches zusammen, uud beobachte» nur die möglichst chronologische Reihenfolge dessen, was wir ihm entnehmen.
Chateaubriand, -1822 Botschafter Frankreichs in London, hegte den eifrigen Wunsch, vom Cabinet der Tuilerien zum Kongreß vou Verona bevollmächtigt zu werden, der im Herbste dieses Jahres die nordischen Sonveraine und mehrere ihrer minder mächtigen Verbündeten vereinigen sollte nnd dessen Hauptzweck bekanntlich die Unterdrückung des constitutionellen Regime's in Spanien war. Da das französische Ministerium bereits den Vicomte de Montmorency zu dieser Mission erkoren hatte, so begegnete Chateaubriand's Verlangen anfangs Schwierigkeiten, die endlich durch die SeudMig seines ersten Secretairs, des Vicomte Marcellns, nach Paris, gehoben wurden. Chateaubriand reiste hierauf am 8. September 1822 ab; der damals erst 24jährige Marcellns vertrat als Ge-
Greiizboten. II. -I8S3. ZK