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Die Parteien im französischen Clerus. 1.
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der guten Rathschläge und erusteu Entschlüsse zu sein, im Schatten dieses großen Grabes, von dem aus sich seit achtzehn Jahrhunderten das Leben über die Welt verbreitet, und wo ich selbst vor fünfzehn Jahrcu in einer ähn­lichen Epoche, fast ohne es zu wollen, einen ueueu Charakter und eine neue Bestimmung erhielt. Ich habe und man bat in der Sentenz von Monseigneur gesunden, daß sie, obwol aus Anlaß eines vereinzelten Falles erlassen, nichts dcstoweniger den ganzen Geist und die ganze Laufbahn der Zeitung umfaßte, daß sie eine Jurisprudenz und Justiz gegeu uuö aufstellt, die für uns illusorisch sein würden; daß dnrch die Zahl, die Allgemeinheit und die Schwere seiner Beschul­digungen der verchnnigöwürdige Prälat selbst jeder Vermittelung die Thür schließt und uuö keinen andern ehreuwertheu uud christlichen Entschluß lasse, als einfach das Feld zu räumeu oder einfach von einem höheren Tribuual die Aufhebung seines Urtheils zu erbitten." Mit einem Wort Herr Sibour bietet uns einVa danque" au; wir geben aber die Partie nicht auf, wie er vielleicht gehofft hat, sondern acceptiren es lind denken zu gewinnen. Das ist der langen Nede kur­zer Sinn.

Die Gründe des Gewissens, heißt es schließlich, ein von der einen Seite so grausam" bekämpftes, von der andern aber soglorreich" unterstütztes Werk fortzusetzen, beständen immer noch. Er könne versichern, daß Alles, was er gesehn und gehört, seitdem er in Rom, weit davon entfernt sei, sie zu schwächen. Er sei deshalb entschlossen, die Zeitung nicht eingehen zu lassen.Ich appellire an den Pabst, von der Sentenz des Herrn Erzbischofö von Paris. Ich appellire unserer Ehre und unserer zu sehr verkauntcn Freiheiten wegen. Ich bitte gleichzeitig den svnverainen Poutifex, gemäß seines Rechtes, bis zur Aufhebung oder Bekräftigung der bischöflichen Sentenz ihre Anöführung suspendiren zu wollen."

Als der kecke Fehdebrief, deuu das ist er unter seinem Gewände gleiß- nerischer Ehrfurcht des Herrn Venillot nach Paris kam, hatte die in Betreff seiner und seines Blattes entstandene Streitfrage bereits sehr viel größere Di­mensionen genommen, und mächtige Beistände sich für ihn erhoben.

W o ch e n li e r i ch t.

Berlin, i. April. Ueber die große Berschwörnngsgeschichte, welche der Phan­tasie einiger Nenigkettskrämer und Pflastertreter für ein paar Tage eine erwünschte Beschäftigung gewährte, lassen sich bis jetzt nur Vennuthuugeu ausstellen; aber es ist durchaus nicht ratbsam, jedes Mannes Vermuthungen mitzutheilen oder gar drucken zn lassen. Wir besitzen noch keinen Bericht, von dem wir mit einiger

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