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Die Junkerpartei in Preußen.
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die richtige Bahn treibt, was noch übrig ist von aristokratischen Bestandtheilen in der Monarchie, dein Ruin entgegenführen. Dem preußischen Grnndadel fehlte von ieher die sittliche Unabhängigkeit-gegenüber der Krone, so wie Verständniß nnd Interesse für die wahre Anfgabe Preußens, für die politischen Freiheiten des Laubes, sogar so. weit sie ihu selbst betreffen. Schwerlich wird er unter der Leitnng, der er sich gegenwärtig hingegeben hat, jemals dazu gelangen. Treten Ereignisse eiu, welche deu bliuden Revisionseiser aufhalten, mit dem an einer Umwandelung der preußischen Verfassung gearbeitet wird, um eiue halb bureau­kratische, halb ständische Institution an ihre Stelle zu setze», oder bricht zwischen den beiden Factoren der Reaction ein so unheilbarer Zwiespalt aus, daß die rittcrschaftliche Partei, um, was sie jetzt hat, sich zu erhalten, lieber mit den Libe­ralen sich für die Verfassung verbündet, ehe sie mit ihnen gemeinsam dem burean- kratischeu System erliegt, so kaun das jetzt mit Recht der Nation mißliebige Junkerthnm zu einer volköthümlicheu Aristokratie sich heranbilden. Durchläuft die reactivnaire Politik ihre Bahn bis zu ihrem vorgesteckten Ziele, so wird zwar hoffentlich Preußen deshalb uoch nicht seinem Beruf und seiner großen Zukunft für immer verloren gehn; es hat schwerere Schicksalsschläge bestanden, uud wird auch die Kraft zu eiuer abermaligen Regeneration finden. Der Tag seiner Wiedergeburt wird aber der unwiederbringliche Fall eines Standes sein, der die Gelegenheit, welche die Geschichte ihm darbot, nicht zu nutzen wußte, und ohne Sinn für eine edlere politische Rolle um deu Preis eitler Präteusiouen uud kleinlicher Vortheile sich zwischen die Nation uud ihre höchsten moralischen Güter stellte.

Ein Ausflug nach Kopenhagen

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Thorvaldsen's Museum.

Thorvaldseu hatte seiner Vaterstadt seine sämmtlichen Werke uud Kunst­sammlungen vermacht: nm dieser Hinterlassenschaft eiue würdige Stätte zubereiten, ist das Thorvaldsen-Museum vor der Stadt Kopenhagen erbaut worden, wobei etwa ein Drittel der Kosten durch freiwillige Beiträge gedeckt wurde. Der Bau wurde 1839 durch den Architekten Bindesböll begonnen, die Eröffnung fand am Kten September -I8i8 statt. Da die aufgebrachte Summe nicht ausreichte, hatte König Friedrich der Sechste der Stadt ein Nebengebäude des Schlosses Christians­borg geschenkt, um es zu diesem Zweck umzugestalten, und so hat das Museum keine günstige Lage erhalten, da eine sreie Ansicht nur auf 2 Seiten möglich ist.