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Wellington. III.
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Freundschaft mit Sir R. Peel. Beider Charaktere und Stellung ergänzten sich gegenseitig. Beide besaßen in einem ausgezeichneten Grade Vorsicht, Berechnung und hohen moralischen Muth. Ohne das Gewicht von Wellington's Namen hätte Peel dem bittern Hasse seiner zahlreichen Feinde kaum widerstehen können, nnd ohne Pecl's umfassenden Geist, ausgebreitete Kenntnisse und feines Gefühl für die Wünsche und Bedürfnisse des Volkes hätte Wellington wol keinen so außer­ordentlichen moralischen Einfluß ausgeübt, oder eine so hohe Stellung als Staats­mann eingenommen.

Als Engländer hatte Wellington, obgleich Soldat, das große Glück, nie, wie die militairischen Staatsmänner des Kontinents, in die gefährliche Versuchung zu kommen, den mittelalterlichen Begriff eines Kriegsherrn auf das friedliche Amt eines Landes­fürsten überzutragen. Die nothwendige Grenze zwischen Militair- nnd Civilgewalt, die man bei uns beständig zu verrücken liebt, ist in England längst und auf das Bestimmteste gezogen, nnd kein Staatsmann länft dort Gefahr, mitteil in die friedliche Entwickelung des Staatslebens die Praxis des Kriegs zu versetzen. Der Begriff von Fürst und Land ist ebenfalls in England längst eins geworden, nnd Niemand wird dort in die schmerzliche Alternative gestellt, entweder seinem Für­sten, oder seinem Vaterlande untreu werden zu müssen. In sosern war allerdings Wellington's Stellung günstiger, als die seiner Collegen auf dem Festlande, aber immer giebt er ein belehrendes Beispiel, wie sich ein tüchtiger Feldherr, der dem Größten seiner Zeit Nichts nachgegeben, in ein freies Staatswesen harmonisch hineinschickt, und wie Kraft des Charakters und politische Weisheit sich nicht blos im Widerstande nnd um des Widerstandes willen, sondern auch im Nachgeben und im Erfüllen der Wünsche des Volkes zeigen können.

Die Otter-Jagd.

Die Zeiten, die schönen Zeiten sind vorüber, wo der Manu noch ans männ­liche Art sein Vergnügen suchte; wo er mit Speer und Messer, mit Wurfgeschoß oder Büchse den Wald durchstreifte, den Bär im eigenen Lager angriff, nnd dem Eber auf schäumendem Rappen durch Dickicht und Unterholz folgte.

Die schönen Zeiten der edlen, männlichen Jagd sind vorbei; jetzt höchstens gehn die jungen Herren mit Jagdfrack nach neuestem Schnitt, und Miberen, eng anschließenden Kamascheu, die Hände in einem Muff, den Hals dicht und warm in wollene Shawls eingeschlagen, hinaus nnd stellen sich an (uud Gott weiß es, wie sie sich manchmal dazu anstellen). Die Bauern müssen ihnen dann das arme, unglückliche, verratheue und verkaufte Wild herbeitreiben, und wenn kein Unglück passirt, das heißt, wenn der Hahn wirklich aufgezogen, oder die