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Bilder aus dem Hafen Genua.
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auch mit großer Sicherheit sowol von Seite der befehlenden Officiere, wie der ausübenden Mannschaft. Nicht allein ans Artigkeit gegen den Capitain, sondern später auch gegen nns äußerte der englische Officier seine volle Zufriedenheit mit Allem, was er gesehen hatte, und es war auf dessen Urtheil ein um so größeres Gewicht zu legen, da derselbe einen anerkannten Ruf als einer der tüchtigsten Seeleute der englischen Flotte hatte. Etwas mehr Unruhe uud lebhaftes Geschrei, als auf einem englischen Kriegsschiff, kam übrigens auf der sardiuischen Fregatte vor, und glich dieselbe hierin mehr einem französischen Fahrzeug. Auch die Mannschaft war körperlich nicht so stark, wie die nordischen Seeleute es in der Regel sind, und war deshalb auch iu größerer Zahl an den Geschützen und Tauen vertheilt.

Die Ausnahme, die uns am Bord zu Theil wurde, war ungemein zuvor­kommend, da der schon vorhin erwähnte Generalstabs-Officier in naher Ver­wandtschaft zu dem Capitain stand. Wir nahmen in der Cajüte desselben eine reichliche Collazione ein, wobei besonders ausgezeichneter Cyperwein prasentirt ward. Nicht ohne große Beschämung vermochte ich dabei die Frage eines Schiffs­lieutenants nach dem Schicksal unsrer neu gegrüudeten deutschen Flotte zu be­antworten.

Auf der Heimfahrt von der Fregatte besahen wir noch ein Fahrzeug, das so eben aus den- Korallenfang nach der tunesischen Küste hinsegeln wollte. Im großen Umfang wird die Korallenfischerei von Genua aus betrieben, und be­schäftigt viele Hunderte tüchtiger Seeleute. Den Padrone des Fahrzeugs hatte ich zufälliger Weise im vorigen Frühling in Bona getroffen, und mit außerordent­licher Lebhaftigkeit freute er sich jeht unsres Wiedersehens. Er schenkte mir meh­rere sehr seltene Korallen, die er als Rarität aufbewahrt hatte, bewirthete uns anf alle Weise und war durchaus nicht zu bewege», auch nur die geringste Ver­gütung dafür anzunehmen. ,M da kMc> Meere 6i servirla Sixiwre," ant­wortete er stets mit dem aufrichtigsten Ausdruck. Man findet sonst in Italien nicht viel ähnliche Beispiele von Uneigennützigkeit gegen Fremde, daher mir dieses desto mehr auffiel.

Die Kunstausstellung in Berlin.

2.

Indem wir zur nähern Betrachtung übergehen, können wir nicht unterlassen, in die allgemeinen Klagen über die nachlässige Einsendung der im Katalog ver­zeichneten Kunstwerke einzustimmen. Das Zusammenfassen des Zusammengehörigen zn bestimmten Gruppen, nach allgemeinen Gesichtspunkten, wird dadurch auf's