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Die politische Situation.
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überspringt, welche die Demokratie vorläufig zusammenbringen soll, um die gute Presse zu subventivniren. Die Polizei hat gar nicht schlau gehandelt, als sie diese Papiere veröffentlichte, denn eine so unnatürlich lächerliche Vogelscheuche wird anch nicht den kleinsten Sperling mehr vertreiben. Daß sich außerdem unter diesen Emigranten ein Separa'tclnb nach dem andern bildet, und daß ein Führer den andern regelmäßig als Schwachkopf oder Reactionair bezeichnet, giebt der ganzen Geschichte vollständig die angemessene Fassung.

Ernsthafter, als diese demokratischen Possen, ist die an Consistenz, Ord­nung und Energie immermehr zunehmende Agitation in der katholischen Kirche. Die Beschwerdeschrift der katholischen Geistlichkeit von Schlesien, die den Fürsten den Protestantismus als erste Quelle der Empörung und Anarchie dcnuncirt, ist ein Symptom davon, die Anrufung der Rheinbuudsacte zu Gunsten der meck­lenburger Neukatholiken ein anderes. Wir werden fortfahren, ans diese Bewe­gung ein wachsames Auge zu richten.

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Wochenbericht.

Eine norwegische Landschaft Während ich mich ankleidete, be­obachtete ich von dem Fenster meines Zimmers aus die Abwechselungen von Licht und Schatten, die über die breite Seite des Gousta-Fjcld dahin zogen. Er war noch im­mer von Wolken umgeben, als ich aber aus die kleine Aue hinab ging, konnte ich den Gipfel sehen, der von diesem Punkte aus das Ansehn eines abgestutzten Kegels hatte. Er war von einer Abdachung steiler Klippen umgeben, deren Furchen mit Schnee ange­füllt waren, während die zwischen den weißen Streifen scheinbar in regelmäßigen Zwischen­räumen hervorragenden nackten Fclscnrücken eine gewundene Krone bildeten, wie sie dem riesenhaften Mouarchm, der über ein ungeheures Gebiet des umliegenden Landes hoch emporragte, mit Recht zukam. Norwegens Gebirge sind nicht in Vergleich zu bringen mit jenen ausgedehnten Gebirgsketten von scharf begrenzten Umrissen und von hohen Gipfeln überragt, welche, aus der Ferne gesehen, anderen Alpenlandschaften st großartige und erhabene Züge verleihen. Gousta-Fjeld, obgleich bis zu einer Höhe von Fuß ansteigend, ist vielleicht der vereinzeltste Berg der norwegischen Gebirge. Vom Fuße der Klippen, die seinen Gipfel krönen, steigen seine Abhänge in steilen Schwingungen bis zu der Thalebcne des Maan herab, und sein unterer Theil ist mit Wald bekleidet. Das Auge umfaßte die schönen Verhältnisse dieses Riesen mit einem einzigen Blicke.

So vergingen einige Stunden des Morgens. Der Rest des Tages wurde in einem glücklichen Znstande ruhigen Behagens, welchem die übcrstandenen Mühen und die Aus-

*) Wir geben diese Schilderung als Probe aus dem im vorigen Heft angeführten vor­trefflichen Werk: Norwegen nnd sein Volk, von Thomas Forester. Ans dem Eng­lischen von Lindau. (Dresden, Kuntze.)