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des Senats ersetzten durch die äußerste Heftigkeit ihrer Angriffe, was ihnen an Zahl abging. Die Opposition wählte sich ein Feld, wo sie des größten Scan- dals und der Aufregung des Publicums gewiß war. Mit Hinblick auf die verzögerte Regulirung der Staatsschuld ward das Ministerium der Verschleuderung der öffentlichen Gelder angeklagt; der mit allerdings übertriebenem Aufwande vollführte Ausbau des ^satro äsl Orients zu einem neuen Is-rtro real, und die verschwenderischen für das Personal desselben gemachten > Ausgaben boten unter vielem Anderen den beliebtesten Stoss dar. Unter den Progresfisten führte her General Prim das große Wort, ein Mann vou ebenso glänzenden als zweideutigen Antecedentien, dessen Laufbahn aus den' mannichfachsten Wechselfällen zwischen revolutionären Unternehmungen und Comploten und rücksichtsloser Hinge- gebnng an die Zwecke der Gewalt, hauptsächlich au die Projekte Marie Christine's, zusammengesetzt ist. Neben dieser scandalsüchligen Opposition der Progresfisten ging die noch gehässigere Feindseligkeit, die einzelne von Narvacz beleidigte Moderadoü ihm in den Cortcs entgegenstellten. Vor Allem machte sich hierin der General Pavia, Mitglied des Senates, bemerkbar, der dem Minister- Vräsidenteu unversöhnlichen Groll wegen seiner wenig ehrenvollen Entlassung vom Oberbefehl iu Katalonien nachtrug. Im Kongreß spielte ans ähnlichen Motiven der junge General Ortcga eine entsprechende Rolle. Narvaez, erbittert über die Kleinlichkeit der gegen ihn gerichteten Angriffe, erbitterter noch über deren Wiederhall in der öffentlichen Meinung, verlor die sichere und stolze Haltung, die er früher gewichtigeren Gegnern gegenüber bewahrt hatte. Bald stand nnter seinen eigenen Kollegen sein gefährlichster Feind auf. Während alle Welt über Verschwendung schrie und die Regulirnng der Schuld das unausgesetzte Thema der Oppositionsredner und der antiministeriellen Presse war, erhob sich eiu schwerer Zwiespalt zwischen dem Finanzminister Bravo Murillo uud dem Herzog v. Valencia über Ersparungen im Bndget des Krieges. Die Summe, um die es sich handelte, war nicht bedcntend. B. Murillo verlangte die Streichung und Verkürzung einiger Posten im Gesammtbetrag von etwa 3,000,000'Realen (noch nicht 330,000 Thlr.), die Narvacz hartnäckig verweigerte. Der Finanzminiftcr schied hierauf unter dem Beifall der prvgressistischcn Opposition aus dem Cabiuet. In seine Stelle trat Seijas Lozauo, statt desseu Herr Caldervn Collautes Münster des Handels und Unterrichts wurde (Anfang Dec,). Die neue Besetzung des Finanzministeriums war ckeiue glückliche. S. Lozano begann seine Amtsführung mit Acten eines so dreisten Nepotismus, daß zu einer Zeit, wo die> Jmmoralität der Verwaltung der tägliche Vorwurf der Opposition war, die öffentliche Meinung sich selbst in Spanien darüber scandalisirte.
Die Gerüchte von Ministerkriseu tauchten unterdessen von Neuem auf. Der Glaube an die Macht des Herzogs v. Valencia war allenthalben erschüttert. Zwar wechselten der Ministerpräsident und Bravo Mnrillo im Kongreß Erklärun-
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