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Blick auf Spaniens letzte Vergangenheit und seine gegenwärtige Lage.
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überwältigt, der Sieg über Revolution und Bürgerkrieg durch einen großartigen Aet der Versöhnung besiegelt, die Unabhängigkeit des Landes nach Außen geratet, sein Ansetzn im Steigen, sein Wohlstand in sichtliebem Wachsthum. Der Herzog von Valencia konnte stolz auf den Verlauf einer Amtsführung zurückblicken, die, als die größten Negierungen Europas sich vor der Revolution in den Staub beugte», dieser kühn die Stirn geboten hatte, und zu einer Zeit Gnade und Humanität walten ließ, >vv mau ans der größeren Hälfte des Contiuents mit diesen Principien ge­brochen halte. Seine Stellung schien ans lauge gefestigt, seine Popularität groß genug, um selbst die Stimme einer berechtigten Opposition zu dämpfen, die Intrigue des Palastes ohnmächtig gegen den gewalligen, von der parlamentarischen Mehrheit unterstützten Minister. Und schon in kurzer Zeit sollte es sich zeige», wie schlüpfrig der Boden war, der das Gebäude seiner Größe trug, und wie schnell der Blüthe -derselben ihre Zerbröckeluug und ihr Sturz folgte.

W o ch e n b e r i ch t.

Die Politiker der Zukunft. Wir haben schon mehrfach Gclegcuheit gehabt, von den Philosophen zu reden, welche'die politischen Wirren dieser armen Erde vom Sirius aus betrachten, n»d dadurch eine so künstliche Perspektive gewinnen, daß sie Herrn v. Mantcuffcl mit Börustcin, den Kaiser von Rußland mit Louis Blaue, Louis Napoleon mit Dahlmanu, nud nm das Aergste zu sagen, Wageucr mit Quchl ver­wechseln. Wenn es auch uur weuigen Auscrwahltcu vorbehalten ist, diese Ansichten zu einem vollständigen System auszuarbeiten, und es nach allen Seiten hin durch die Waffen einer sonveraincu Dialektik zn vertheidige», so entspricht doch die Gesinnung, die diesem System zu Grunde liegt, einer herrschenden Neigung der Zeit. Wir haben im Jahre ^i>8 so große Worte gemacht und waren so fest davon überzeugt, daß diese Worte vollkommen hinreichte», um die Welt aus ihre» Fugen zu reiße», daß der allen Er­wartungen widersprechende Erfolg eine allgemeine Abspanmmg hervorgerufen hat. werden zwar namentlich von Seiten der Demokratie von Zeit zu Zeit sehr weise u»d wohlmvogme Gründe hcrvorgesucht,, warum eS zweckmäßig sei, die Politik bei Seite liege» zu lassc» ,,,,d der Reaction durch ein dctcrmimrteS Nichtsthun zu impvnire», aber der Hauptgrund liegt doch darin, daß u»S die Politik entschieden langweilt. Die einzige Form.i» der wir sie noch ertragen, ist der Humor. So und so viel Millionen Deutsche warten sehnsüchtig jeden Sonnabend auf den Kladderadatsch, um sich über Hasscnpslng nud den Kaiser von China, über den Herr» v. Prndelwitz und die Gvthacr Würste, über den Professor Lump und über Schulze und Müller zu amusire». Der Schustcrjnugc wie der wirkliche Gcheimcrath erfreuen sich mit gleicher Liebe an diesem willkommenen Schauspiet um nicht noch höher hinaufzugehen. Da der Znstand des herzlichen LachenS einer der angenehmsten ist, in die der Mensch sich versetzen kann, so hat diese Vorliebe auch ihre vollkommene Berechtigung, wenn man uur nicht in die Greiizbvten. U>. ->8»2.