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Grote`s Geschichte von Griechenland.
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Grote's 'Geschichte von Griechenland.

Vvn K. LehrS.

Als Herr Georg Primrose, der Sohn eines »»sterblichen Mannes, des sei­ner Zeit Vicarins zn Wakefield, ans die Universität Löwen kam »nd sei»e Dienste, dort für das Griechische z» wirke», angelegentlichst einer Notabilität unter den dortige» Professoren anbot, erhielt er folgende Antwort: Sehen Sie mich, junger Mann. Ich lernte niemals Griechisch nnd finde »icht, das; eS mir jemals gefehlt. Ich habe Doctorhnt nnd Talar ohne Griechisch; ich habe zchntansend FlorinS das Jahr vh»e Griechisch; ich habe herzliche» Appetit ohne Griechisch; und kurz, da ich kein Griechisch verstehe, so glaube ich nicht, das; es zu etwas taugt. Ist cS Zufall, das; iu dem populairsteu aller englische» Romane sich diese Stelle findet von der Achtung eines Engländers für das Griechische einem Fremden gegenüber? Vielleicht weniger, als daß derselbe Verfasser, der den Engländer» jenen-ganz ans dem heiniischen und modernen Leben geschöpften Ronia» gegeben, anch eine Geschichte der Griechen geschrieben hat. Den» Goldsmith, der schlechte Wirth, wnrdc bekanntlich ans Mangel zn sehr verschiedenartigen schriftstellerischen Unter­nehmungen veranlaßt; und an seiner Geschichte der Griechen soll er mit wenig Lust und mit geringer Kenntniß gearbeitet habe», so daß eine Anekdote darüber gangbar gebliebe». Er hatte für eine griechische Geschichte in zwei' Bänden Voranözahlnng erhalten, nachdem der erste vollendet war. ttnlnstig arbeitete er am zweiten, als einst Gibbon z» ihm eintrat.Sie sind es, rief ihm Goldsmith entgegen, den ich mir von allen Menschen eben am meisten gewünscht. Wie hieß doch der indische König, der Alexander dem Großen so viel z» schaffen machte?" Moutezuma, sagte Gibbon spaßend. Und Goldsmith soll schon dabei gewesen sein, diesen Namen an seine Stelle einzutragcu. Indessen je weniger Goldsmith zn dieser Arbeit ausgerüstet war, desto mehr werden wir doch darauf hingewiesen, daß eine griechische Geschichte auch damals ein Gegenstand der Spekulation sei» konnte. Gewiß ist eS, daß die Engländer in neuerer Zeit drei mehrbändige lÄrcnzt'vten, M, >UW, 16